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Dort sind vor allem im Bereich der Städte Maintal und Nidderau, aber auch im Spessart sowie am Rand des Vogelsbergs noch größere Streuobstbestände zu finden. Seit den 1960er Jahren nimmt die Fläche der Streuobstwiesen jedoch kontinuierlich ab, sodass mittlerweile nur noch etwa zehn Prozent der ehemaligen Bestände vorhanden sind. Diese sind häufig durch mangelnde Pflege sowie durch klimatische Veränderungen mit Hitze- und Trockenperioden bedroht. Der Landschaftspflegeverband Main-Kinzig-Kreis e.V. (LPV) bemüht sich seit vielen Jahren um den Erhalt der Streuobstbestände.

Im Rahmen von groß angelegten Projekten im gesamten Main-Kinzig-Kreis werden deshalb Streuobstbestände durch Sanierungsschnitte an alten Obstbäumen und Entbuschung wieder instandgesetzt und durch Nachpflanzungen Pflanzlücken geschlossen. Die Maßnahmen erfolgen auf Basis der Zustimmung durch die Eigentümerinnen und Eigentümer und  werden aus unterschiedlichen Mitteln des Bundes und des Landes Hessen gefördert.

Aktuell finden in Gelnhausen und in Hammersbach großflächige Sanierungsarbeiten statt. Ein weiteres größeres Streuobstprojekt in Nidderau wurde Ende 2025 abgeschlossen. In den genannten Projekten wurden bislang mehr als 350 alte Obstbäume saniert und fast 150 neue Obstbäume - in der Regel hochstämmige Apfel-, Birnen-, Kirsch- und Zwetschgenbäume – gepflanzt sowie über  8.000 Quadratmeter von Sträuchern und Brombeerbewuchs befreit. In Gelnhausen haben die Sanierungsarbeiten Ende 2025 begonnen. Dabei wurde eine Fläche von insgesamt 89.000 Quadratmetern entbuscht. Die Maßnahmen werden in den Folgejahren mit Albbaumsanierungen und Neupflanzungen fortgeführt.

„Streuobstwiesen sind heutzutage vor allem durch fehlende Pflege und Überalterung der Baumbestände, durch Verbuschung und fehlende Nachpflanzungen bedroht. Hinzu kommen Schäden durch die trockenen Sommer“, berichtet Matthias Metzger, Geschäftsführer des LPV. „In Zukunft ist der Erhalt der Streuobstwiesen nur durch das Zusammenwirken eines breiten Bündnisses verschiedener Akteure möglich.“

Neben der Umsetzung von Projekten zum Erhalt großflächiger Streuobstgebiete setzt der LPV in Zusammenarbeit mit der Unteren Naturschutzbehörde auch zahlreiche Maßnahmen zum Erhalt und zur Neuanlage kleinerer Streuobstbestände um, die aus Ersatzgeld des Main-Kinzig-Kreises finanziert werden.

Der LPV bietet darüber hinaus auch Kurse zur Obstbaumpflege an und unterstützt Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer bei der Vermittlung der Flächen an geeignete Pächterinnen und Pächter. Diese erfolgt in der Regel als pachtfreie Überlassung unter dem Motto „Nutzung gegen Pflege“. Wer das Grundstück in Schuss hält, darf die Fläche nutzen und das Obst ernten. Interessierte können sich telefonisch unter 06059 906688 an den LPV wenden.

Für den kommenden Herbst ist eine großangelegter Mistelaktionstag angedacht. Hier sollen kreisweit mit Aktiven Misteln aus Obstbäumen entfernt werden.

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