Verwüstungen auf Philippinen erinnern an Tsunami 2004

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Es war der schlimmste Taifun, der je Land erreichte: der Taifun Haiyan, der am Freitag große Teile der Philippinen verwüstete.

VORSPRUNG - Anruf genuegt

Man vermutet über 10.000 Tote und Millionen Menschen, die Hilfe brauchen. In der Stadt Tacloban, die praktisch dem Erdboden gleichgemacht wurde, herrscht schon fast Anarchie: die Menschen suchen verzweifelt nach Nahrung, um zu überleben.

"Tacloban City wird beschrieben wie Banda Aceh in Indonesien, nachdem es im Dezember 2004 vom Tsunami verwüstet wurde", schreibt Stephen Gualberto, der Leiter von Helping Hands' örtlichem Partner, aus den Philippinen. Kommunikation und Infrastruktur sind in manchen Gebieten fast völlig zerstört. Trotzdem waren schon unmittelbar nach der Katastrophe mehrere Mitarbeiter unseres örtlichen Partners in den Krisengebieten, um sich ein Bild von der Lage zu machen und das Eintreffen von Katastrophenhilfe-Teams vorzubereiten.

"Im Moment ist es noch zu gefährlich, größere Hilfsgüterkonvois nach Tacloban City zu bringen", erklärt Gualberto auf Facebook. "Es wird massiv geplündert, und es besteht eine große Gefahr, dass Fahrzeuge angegriffen werden können. Die Menschen sind im Überlebensmodus. Zurzeit treffen Polizeikräfte aus anderen Provinzen in der Stadt ein, um Frieden und Ordnung zu schaffen. Wir hoffen, dass wir sehr bald Hilfsgüter losschicken können." Trotz der schwierigen Lage haben sich mehrere Teams bereits bereitgemacht, in die betroffenen Gebiete zu reisen; die ersten werden sich in den nächsten 24 Stunden auf den Weg machen.

Die Menschen brauchen dringend Notunterkünfte und Nahrung. In manchen Regionen ist noch ein wenig Trinkwasser vorhanden, aber nur noch für ein paar Tage. Natürlich werden auch medizinische Hilfe, Decken, Matratzen und Hygiene-Kits benötigt. Außerdem plant der örtliche Partner, wie schon nach dem Taifun vor zwei Jahren, spezielle Trauma-Seelsorge für Kinder. Dem Partner stehen erfahrene und ausgebildete Mitarbeiter vor Ort zur Verfügung – aber finanzielle Mittel fehlen, um der riesigen Not in den betroffenen Gebieten zu begegnen.

Wenn Sie den Menschen auf den Philippinen eine helfende Hand reichen möchten, überweisen Sie Ihre Spende bitte mit Vermerk "Taifun Philippinen" auf das Konto von Helping Hands e.V. bei der KSK Gelnhausen, KTO 22394, BLZ 507 500 94 (bitte geben Sie immer die vollständige Adresse an, damit Sie am Jahresende eine Spendenquittung erhalten können). Weitere Informationen (auch Online-Spende) über: www.helpinghandsev.org, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


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