„Ich bin froh darüber, dass wir Einrichtungen im Main-Kinzig-Kreis haben, die sich mit Problemen von Opfern von Straftaten auseinander setzen und professionelle Hilfe anbieten“, erklärte Matthias Zach an der Feier zum 30-jährigen Bestehen der Hanauer Hilfe e.V.
Der Verein feierte diesen runden Geburtstag am Donnerstag (2. Juli) im Brockenhaus in Hanau. Als Vertreter der kommunalen Familie überbrachte Hanaus Stadtrat Axel Weiss-Thiel die Grüße und Glückwünsche der Stadt und des Kreises. Er übergab dabei auch die Spenden sowohl der Stadt Hanau als auch des Main-Kinzig-Kreises.
Zach lobte die Arbeit der Hanauer Hilfe. „Hilfe hat dabei viele Facetten. Sie geht in Hanau über das reine Beratungsangebot hinaus. Die Begleitung zu polizeilichen Vernehmungen ist ebenso Bestandteil wie die Unterstützung bei Behördengängen oder die Anwesenheit bei ärztlichen Untersuchungen. Dass die Arbeit der ersten deutschen professionellen Beratungsstelle für Opfer und Zeugen von Straftaten im Main-Kinzig-Kreis begann, macht mich besonders stolz“, so Zach.
Er erinnerte an einen aktuellen Fall, in dem sich ein Schüler nach einer handgreiflichen Auseinandersetzung mit einem Mitschüler nicht mehr traut, die Schule zu besuchen. Über die Tat und den Täter spreche die Schule und thematisiere beides intensiv. Das Opfer bleibe indes mit allen psychischen Problemen alleine. „Die Opferbegleitung ist ganz wesentlich bei der Aufarbeitung der Tat. Die Hanauer Hilfe steht dem Geschädigten zur Seite, wie im Übrigen auch den Zeugen“, erklärte Zach. Er gratulierte im Namen des Kreisausschusses für 30 Jahre vorbildliche und engagierte Arbeit und wünschte für die nächsten Jahre weiterhin dieses hohe Maß an Sensibilität im Umgang mit den Opfern sowie breite Unterstützung, damit die Vereinsarbeit erfolgreich fortgesetzt werden könne.
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