Der ländliche Raum des Main-Kinzig-Kreises nimmt teil am bundesweiten Aktionsprogramm regionale Daseinsvorsorge, ein Modellvorhaben der Raumordnung (MORO).
Der ländliche Raum des Main-Kinzig-Kreises nimmt teil am bundesweiten Aktionsprogramm regionale Daseinsvorsorge, ein Modellvorhaben der Raumordnung (MORO).
Mit diesem Programm setzt das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung einen Schwerpunkt innerhalb der „Initiative ländliche Infrastruktur“.
„Sich den Herausforderungen des demografischen Wandels innovativ zu stellen, bedeutet, die Zeichen der Zeit richtig zu interpretieren“, sagte Erster Kreisbeigeordneter Dr. André Kavai, als er vor wenigen Tagen die Gäste zu einer regionalen Projektwerkstatt in Gelnhausen begrüßte. Zu der Arbeitstagung trafen sich Vertreterinnen und Vertreter der Modellregionen aus Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Hessen. Insgesamt sieben Regionen tauschten sich über Probleme, Aufgaben und strategische Ansätze der regionalen Daseinsvorsorge aus. „Ergebnisse und Beispiele der praxisnahen Umsetzung werden baldmöglichst gebraucht“, unterstrich der Demografiebeauftragte des Main-Kinzig-Kreises, Carsten Kauck, der als Gast an der Veranstaltung teilnahm.
Das Amt für Umwelt und ländlicher Raum in der Verwaltung des Main-Kinzig-Kreises und SPESSARTregional stellten zu Beginn der Tagung ihre ersten Ergebnisse vor. „Der Prozess zur Erarbeitung der Regionalstrategie schreitet gut voran. Die Arbeitsgruppen haben bereits in zweiter Runde getagt“, berichtete der Erste Kreisbeigeordnete. Er lobte das Engagement der Akteure und unterstrich die große Bedeutung des Programmes. „Aktuell wird die flankierende Kommunikation als eine der vordringlichsten Aufgaben angesehen“, sagte Dr. Kavai, denn es ist wichtig, dass sich die Menschen in der Region „mitgenommen fühlen“.
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