Karl Heinz Voit: Der Frontmann geht von Bord

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Wenn es noch eine Bestätigung für seine hervorragende Arbeit als Betriebsratsvorsitzender der Alten- und Pflegezentren bedurft hätte, dann hat sie Karl Heinz Voit durch die Präsenz zahlreicher Ehrengäste bei seiner Abschiedsfeier erhalten.

Im Blauen Saal im Wohnstift in Hanau  konnte Geschäftsführer Dieter Bien mit Landrat Erich Pipa, der Ersten Kreisbeigeordneten Susanne Simmler und dem Kreisbeigeordneten Matthias Zach die gesamte hauptamtliche Kreisspitze begrüßen. Ferner hieß er den RMV-Geschäftsführer Dr. Andre Kavai,  Hanaus Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck und Rodenbachs Bürgermeister Klaus Schejna sowie mit Ludmila Knodel, Mario Pizzala, Adrian Imkeller, Stephan Hemberger, Michael Schlosser, Michael Mandt fast alle  Leiter der Einrichtungen der Alten- und Pflegezentrum willkommen.

Verständlich: Fast 41 Jahre hat Karl Heinz Voit im Unternehmen der Altenhilfe gearbeitet, 38 Jahre war er Mitglied im Betriebsrat, 37 Jahren ununterbrochen dessen Vorsitzender. Und seit 10 Jahren übte er die Funktion des stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden der Alten- und Pflegezentren aus. Viel Stoff für eine 4-seitige Sonderausgabe der Mitarbeiterzeitung, die  Geschäftsführer Bien dem scheidenden Betriebsratsvorsitzenden im Auftrag der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter überreichte.

Mit Landrat Erich Pipa, der die Laudatio hielt, verbindet Voit nicht nur eine Jahrzehnte lange Freundschaft, mit ihm hat er 1999 auch die von Insolvenzen geplagte Übernahme des Wohnstifts durch den Main-Kinzig-Kreis in die Wege geleitet. „Du kannst stolz auf deine Lebensleistung sein“, bestätigte der Landrat dem scheidenden Betriebsratsvorsitzenden. Pipa nannte Voit eine außergewöhnliche Persönlichkeit, einen ehrlichen, bescheidenen und aufrichtigen Menschen, der sich nie in den Vordergrund gespielt hat. Besondere Wesensmerkmale sind Menschlichkeit und soziale Kompetenz.

Dass er in seinem Leben nur eine einzige Arbeitsstelle besetzt habe, spreche für ihn. Für sein soziales Engagement  die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes, das er bereits lange Zeit vor seinem Ausscheiden aus dem Berufsleben erhalten habe. Der Landrat würdigte auch die Arbeit von Karl Heinz Voit im Aufsichtsrat der Alten- und Pflegezentren. Dazu Erich Pipa, der in früheren Jahren selbst Aufsichtsratsvorsitzender des Unternehmens war: „Du hast versucht, das Unternehmen voranzubringen, Du hast dem Unternehmen Dein Gesicht aufgedrückt.“

In die gleiche Kerbe schlug auch die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler: „Du hast Dich voll für die Alten- und Pflegezentren eingesetzt, du warst das Unternehmen.“ Simmler dankte Voit vor allem für die offene Zusammenarbeit in den letzten 1 ½ Jahren als sie Vorsitzende im Aufsichtsrat der Alten- und Pflegezentren gewesen ist.  In Anlehnung an seinen Geburtsort Hassfurt schloss Simmler mit einem abgewandelten Zitat aus dem Frankenland: „Wir können Gott ausdrücklich danken für diesen außergewöhnlichen Franken.“

Trillerpfeifen und Gejohle der Betriebsratsmitglieder, die in Voit-T-Shirts die Bühne betraten, begleiteten die Dankesworte von Belinda Schmidt und Uschi Hög vom Betriebsrat. Vor dem nicht ganz so ernst gemeinten Spruchband „Wir bestreiken den Ruhestand“ ernannten sie den scheidenden Vorsitzenden zum Ehrenvorsitzenden. Für die zukünftigen Unterlagen, die er bei weiterem Engagement schleppen müsste, erhielt Voit zudem von der Verdi-Vertreterin Hilge Sauhof-Schäfer eine neue Aktentasche. Die Hanauer Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck fasste zusammen, was alle dachten: „Wir verabschieden heute eine Institution.“  Ob sie sich allerdings mit Karl Heinz Voit demnächst beim Seniorenturnen treffen wird, darf bei den zahlreichen zukünftigen Reisezielen von Karl Heinz Voit bezweifelt werden. Mit einem zwinkernden Auge bedankte er sich dafür, „dass ihr gekommen seid, mir die letzte Ehre zu erweisen“. Minutenlager Applaus und stehende Ovationen waren ihm gewiss.

Foto: Der scheidende Betriebsratsvorsitzende inmitten mit der hautamtlichen Kreisspitze.


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