Kahlschlag an A66: Hessen Mobil räumt Fehler ein

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"Die Gehölzarbeiten der Saison 2015/2016 sind nicht an allen Stellen planmäßig verlaufen", teilt Hessen Mobil in einer Pressemitteilung mit. Hessen Mobil bedauere diesen Umstand und werde umgehend Maßnahmen ergreifen, die für die Zukunft eine Wiederholung solcher Vorfälle vermeiden werden. Zudem werde Hessen Mobil in enger Zusammenarbeit und Abstimmung mit den Unteren Naturschutzbehörde und unter Einsatz aller zur Verfügung stehender Ressourcen die Folgen aufarbeiten.

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Das Häckseln und der Abtransport des Holzes seien Teil der Gehölzarbeiten. Hierfür stehe allerdings aus naturschutzrechtlichen Gründen nur ein Zeitfenster bis Mitte März zur Verfügung. An manchen Stellen habe das Schnittgut nicht fristgerecht entfernt werden können. Zwischenzeitlich hätten bereits die Brut- und Setzzeiten begonnen. In dieser Zeit seien Schnitt- und Häckselarbeiten zunächst nicht zulässig.

"Die Belange der Verkehrssicherheit dürfen dennoch nicht außer Acht gelassen werden. Ende vergangener Woche wurden daher im Rahmen eines Fachbehördentermins die notwendigen Festlegungen getroffen, wie mit den derzeit gelagerten Baumstämmen und Schnittgutrückständen an verschiedenen Anschlussstellen (AS) im Bereich der BAB 66 verfahren werden soll. Beteiligt waren dabei neben Vertretern der Landesstraßenbaubehörde Hessen Mobil und der Unteren Naturschutzbehörde des Main-Kinzig-Kreises auch die Polizei und ein Fachbüro.Die einzelnen Standorte wurden unter ökologischer Begutachtung individuell geprüft und die jeweiligen verkehrssichernden Maßnahmen einvernehmlich festgelegt. Darüber hinaus wird die ökologische Baubetreuung garantiert", so Hessen Mobil weiter.

Festlegung der verkehrssichernden Maßnahmen:

AS Gelnhausen-West
Die Gehölzablagerung im Bereich der AS Gelnhausen-West wird in den kommenden Tagen abschnittsweise mittels eines Bauzauns gesichert.

AS Gründau-Lieblos und AS Gründau-Rothenbergen
Der Abtransport der Baumstämme im Bereich des Entwässerungsgrabens an der AS Lieblos wurde bereits am vergangenen Freitag, den 29.04.2016 durchgeführt. Zudem wird das Gehölzreisig hinter den vorhandenen Schutzplanken sowohl an der AS Lieblos als auch an der AS Rotenbergen so weit zurückgeschnitten, dass die Wirksamkeit der Schutzeinrichtung bei einem Aufprall weiter gegeben ist. Das übrige Stammholz und der Gehölzrückschnitt verbleiben aus artenschutzrechtlichen Gründen bis Ende September vor Ort.

AS Bad Soden - Salmünster
Im Bereich der AS Bad Soden-Salmünster ist die Verkehrssicherheit durch das lagernde Gehölzschnittgut nicht beeinträchtigt. Hier sind deshalb keine Verkehrssicherungsmaßnahmen erforderlich

Darüber hinaus werden in Kürze auch für die an Bundes-, Landes- und Kreisstraßen gelagerten Baumstämme und Schnittgutrückstände entsprechende Fachbehördentermine zur ökologischen Begutachtung und Festlegung ggf. erforderlicher Verkehrssicherungsmaßnahmen durchgeführt.


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