Hans-Elm-Schule: Aktionen für den Frieden in der Ukraine

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„Wir wollen was machen und wir machen es vor...“ - unter diesem Motto startete und begleitete die Schülervertretung zusammen mit der ganzen Schulfamilie der Hans-Elm-Schule mehrere Aktionen für den Frieden in der Ukraine. Von einer Waffelaktion und einem Friedens-Flashmob hin zu Lebensmittelspenden, beteiligten sich viele Schüler und Schülerinnen, Lehrpersonen und andere Mitglieder der Schulfamilie an den Aktionen.

„Wir versuchen Putin zu zeigen, dass es nicht gut ist, was er macht. Ich wünsche mir Harmonie.“ (Maya, 10 J.)

Der Waffelverkauf sorgte für viel Begeisterung bei den Schulkindern. Nach einer langen Corona bedingten Pause war es wieder möglich, einen schülergeleiteten Pausenverkauf zu starten und zahlreiche SchülerInnen standen am ersten Tag Schlange. Am zweiten Tag des Waffelverkaufs konnten dieses Mal alle SchülerInnen versorgt werden. Der gesamte Teig wurde von den Lehrkräften der Schule gespendet. Es glühten bis zu acht Waffeleisen und zahlreiche HelferInnen aus der 9. und 10. Klasse ermöglichten den Verkauf.

„Viele rundeten den Betrag sogar auf.“ (Schülervertreter Nico, 15 J. nach dem Verkauf)

Die Musiklehrenden Carmen Merz und Dennis Ankert planten zunächst im Geheimen schon die nächste Aktion. Am Montag, den 16. Mai, wurden per Durchsage in der 2. Schulstunde alle Klassen gebeten, sich auf dem großen Hof zwischen den Sporthallen zu versammeln. Oben angekommen wurden die SchülerInnen und Lehrkräfte angewiesen, sich auf das am Boden aufgemalte Peace-Symbol zu stellen. Dabei sangen alle zusammen das Lied „Give peace a chance“ von John Lennon. Passend zur Hans-Elm-Schule wurde der Vers etwas umgedichtet: „Hans Elm is saying: Give peace a chance“ Lautstark sangen und klatschten alle Beteiligten zum Lied, welches auch über die Lautsprecherboxen zu hören war. Die ukrainischen SchülerInnen der Intensivklasse waren dabei mitten unter allen anderen SchülerInnen der Hans-Elm-Schule.

„Ja, ich habe die ukrainischen Kinder bei uns auf russisch gegrüßt und sie haben mich zurück gegrüßt.“ (Johannes, 10 J. )

Die dritte Aktion stellte das Sammeln von Lebensmittelspendenboxen aus den verschiedenen Klassen dar. Frei nach dem Motto „Können wir es schaffen? Jo, wir schaffen das!“ wurde das eigens gesetzte Ziel von 100 gespendeten Konserven weit übertroffen. Bis zum 18. Mai konnte man immer wieder beobachten, wie KlassensprecherInnen ihre Lebensmittelboxen in den SVRaum schleppten.

„Wir können Essen und Decken spenden, damit es den Menschen in der Ukraine besser geht. Ich habe gelernt, dass es vielen Menschen nicht so gut geht, wie mir. Ich würde mir auch wünschen, dass es wieder Frieden gibt und sich die Ukraine und Russland wieder vertragen.“ (Emelie, 10 J.)

Immer wieder wird der aktuelle Krieg auch im Unterricht thematisiert. Viele SchülerInnen machen sich Gedanken, haben Fragen und Ängste oder Sorgen werden geteilt. Für Aufklärung sorgt angepasstes Unterrichtsmaterial und verschiedene Nachrichtenformate. An den Fenstern und Magnetwänden findet man in einigen Schulräumen Friedenssymbole, die ukrainischen Farben oder Ähnliches.

„Ich wusste vorher gar nicht, dass es die Ukraine gibt. Jetzt weiß ich, wo sie liegt. Putin ist sehr alt, hatte früher ein gutes Verhältnis zu Merkel, aber jetzt hassen ihn viele. Seine eigenen Bürger mögen ihn nicht mehr. Ich wünsche mir, dass der Krieg aufhört.“ (Leo, 11 J.)

„Für das Land, welches angegriffen wird, ist es sehr schade, weil es wird nie mehr so wie es früher war. Ich habe Angst, weil Putin gesagt hat, dass wenn wir mit der Ukraine verhandeln, Russland dann auch uns angreift. Ich wünsche mir, dass der Krieg aufhört und Putin einsieht, dass er Mist gebaut hat.“ (Finn, 10 J.)

Überwältigt von der Hilfsbereitschaft und glücklich über den Zusammenhalt für den Frieden, endete die Aktion mit der Übergabe der Spenden am Mittwoch, den 25. Mai, im Pausenhof. Dort wurden die Lebensmittelboxen von Thomas Weißenfels und Pierre Worschech vom Verein brk-hilft! e.V. entgegengenommen und die Schülervertretung mit den VertrauenslehrerInnen sorgten dafür, dass je 150 Euro des Waffelverkaufs an den Verein brk-hilft! und das Kunterbunte Kinderzelt überwiesen wurden.

„Ich finde es nicht gut, wenn es Krieg gibt. Es ist wichtig, Frieden zu haben, weil jetzt ist von diesem Krieg die ganze Welt betroffen. Alle müssen Angst haben, dass Atombomben fallen oder Ähnliches. Ich würde einen Vertrag machen, der dann auch eingehalten wird. Das Ganze soll ohne Gewalt sein.“ (Sasha, 12 J.)

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