Felix Marzinzik: Triple in Hockenheim

Motorsport
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Der vierte Lauf des Speer Racing Regio Cups führte den jungen Förderfahrer des ADAC Hessen-Thüringen, Felix Marzinzik, erneut an den in Württemberg liegenden Hockenheimring.

Diesmal stand allerdings die IDM-Variante auf dem Programm.

Marzinzik sah der Veranstaltung aus mehreren Gründen gespannt entgegen. „Zum letzten Mal war ich im Oktober 2021 hier. Ich mag es, herauszufinden, welche Fortschritte ich gemacht habe. Da ich alle Zeiten aus der Vergangenheit gesammelt habe, kann ich sehr gut vergleichen, wie ich mich entwickelt habe. Im nächsten Jahr möchte ich in die Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft aufsteigen und ich habe auch schon Angebote bekommen. Da ist es natürlich spannend zu vergleichen, wo ich im IDM Starterfeld stehen würde.“

Der 18-Jährige berichtete nach erfolgreichem Qualifying: „Es lief wirklich sehr gut. Ich konnte gleich zu Beginn meine Zeit vom Vorjahr um vier Sekunden verbessern, das ist doch wirklich eine enorme Steigerung.“ Bis zum Abend optimierte Felix seine Rundenzeit nochmals um eine weitere Sekunde. Das bedeutete am Ende des Tages Platz zwei. Zwar startete der zweite Tag etwas holprig für den Mann aus Fulda, doch konnte er alle Widrigkeiten beseitigen und sich somit den zweiten Platz in der Startaufstellung sichern. „Heute Morgen bin ich mit Fahrwerksproblemen gestartet. Da ich ja alles selber mache und ich mich mit dem Thema Fahrwerk im Speziellen auseinandergesetzt habe, konnte ich die Einstellungen schnell optimieren und dann doch noch ein gutes Ergebnis erfahren.“

Beflügelt von dieser Leistung ging Felix mit hohen Erwartungen ins Rennen. Der Start verlief sehr gut, er konnte seinen Platz halten und blieb dicht hinter dem Führenden. Aufgrund der falschen Linienwahl verlor er aber zwei Plätze. „ich muss meine Herangehensweise in der ersten Runde dringend ändern, ich denke, mir fehlt da einfach noch die Erfahrung und Ruhe, um mich richtig zu positionieren.“ Nun startete der Yamaha Pilot den Versuch die verlorene Position wieder zurückzuerobern. „In Turn drei probierte ich es zum ersten Mal. Natürlich kämpfte auch mein Vordermann um einen besseren Platz. Ich hatte so viel mehr Speed, dass ich den Überholvorgang abbrechen musste, um einen Unfall zu vermeiden. Beim zweiten Versuch ging ich zu weit raus und überfuhr einen Curb. Durch den harten Ruck löste sich mein Sitzpolster und ich saß plötzlich auf einem Gummiklotz.“ Zwar schloss er beim dritten Versuch den Überholvorgang erfolgreich ab, konnte die Lücke nach vorne, aber nicht mehr schließen.

Am Ende holte er sich zum dritten Mal in Folge den dritten Rang auf dem Siegertreppchen. „Trotz des Podiums bin ich nicht hundertprozentig zufrieden, denn ich hätte vorne mitfahren und um den zweiten Platz kämpfen können. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich noch einige Arbeit vor mir habe, um zu siegen. Jetzt werde ich erst mal alle Daten auswerten, um weitere Optimierungen vorzunehmen und dann freue ich mich auf das Finale.“

felix mar az


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