21. ADAC Bergpreis Schottenring: Höhenflüge und Enttäuschungen

Ferdinand Krieg aus Birstein.

Motorsport

Motorsport mit Höhenflügen und Enttäuschungen bot der 21. Internationale ADAC Bergpreis Schottenring am vergangenen Wochenende. Nach den Wetterkapriolen vergangener Jahre wurden die mehr als 100 Fahrer und circa 1.900 Besucher von Sonnenschein verwöhnt. Mehrere Unterbrechungen am Sonntag brachten den Zeitplan jedoch gründlich durcheinander. Ein Gleichmäßigkeitslauf musste entfallen.

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Auf den Hängen am Rand der kurvenreichen Strecke konnten die Zuschauer teils spektakuläre Fahrmanöver beobachten. Unter anderem auch der Geamtsieger Martin „Speedmaster“ Bürki kämpfte hart um die Bestzeit. Besonders im dritten Wertungslauf fuhr er teilweise sprichwörtlich auf der letzten Rille. In den Serpentinen drohte ihm so die Straße auszugehen. Nachdem er sich in früheren Bergrennen des MSC Rund um Schotten immer der Konkurrenz geschlagen geben musste, konnte er sich diesmal gegen die beiden Porsche 911 GT3 Cup von Rainer Noller und Florian Heß mit einer Gesamtzeit von 3:58,634 Minuten in der Summe aus drei Läufen und einem Vorsprung von 1,63 bzw. 3,5299 Sekunden durchsetzen.

„Mit einer kürzeren Übersetzung könnte es nächstes Jahr eine Revanche geben,“ wies Noller darauf hin, dass sein Porsche auf Rund- und Rallyestrecken ausgelegt sei..Alle drei Fahrer auf den Podiumsplätzen profitierten davon, dass Favoriten ihre Teilnahme absagen mussten, obwohl sie bereits verbindlich gemeldet waren. Mikko Kataja aus Ludwigsburg, der in vergangenen Jahren mit einem Toyota Starlet mit Achtzylinder angetreten war, hatte sein Auto nicht rechtzeitig rennbereit bekommen. Ein Schicksal, das auch Holger Hovemann traf, der mit einem Lamborghini Huracan starten wollte.

Als erfolgreichster regionaler Teilnehmerin der Bestzeitwertung sicherte sich Jens Weber aus Ebsdorfergrund mit einem Opel Kadett C Coupé mit 16V-Motor. einen guten neunten Platz Der Rückstand von rund 20,7 Sekunden auf die Zeit des Gesamtsiegers Bürki ist angesichts der Unterschiede der konkurrierenden Fahrzeuge respektabel. In der Gleichmäßigkeitswertung sind solche Unterschiede weniger entscheidend. Hier gilt es, drei Läufe mit möglichst geringen Abweichungen von einer selbst gesetzten Referenzzeit auf der 3033 Meter langen Bergstrecke zu fahren.

Wegen zahlreicher Unterbrechungen – auch durch Zuschauer, die Absperrungen nicht beachteten – war der Zeitplan am Sonntag jedoch durcheinander geraten. Ein schwererer Unfall, der zu einer Unterbrechung von über einer Stunde führte, erforderte schließlich, auf einen Lauf der Gleichmäßigkeitswertung zu verzichten. So wurden nur die Abweichungen aus zwei Läufen gewertet. Mit einer Abweichung von nur 0,103 Sekunden holte Vincenzo Fonte aus Straelen (Opel Kadett C Coupé) unter diesen erschwerten Bedingungen den Sieg. Der zweitplatzierte Christian Graf aus Wingerode mit einem frontgetriebenen Opel Kadett D GTE hatte mit 0,247 Sekunden eine mehr als doppelt so große Abweichung von seiner Setzzeit.

Sven Peppel aus Gedern bewies, dass gleichmäßig auch gleichmäßig schnell oder spektakulär bedeuten kann. Mit seinem als 318i gemeldeten BMW der Baureihe E30 ließ er kaum eine Gelegenheit zum Drift aus. Trotzdem konnte sich seine Zeiten zwischen 1:40,310 und !.40,692 durchaus sehen lassen. Eine Abweichung von insgesamt 0,382 Sekunden sicherte ihm den dritten Platz in der Gleichmäßigkeitswertung.

Damit vertritt er als einziger Fahrer die Region in der Spitzengruppe. In der Wertungsliste taucht erst auf Platz 12 mit Ferdinand Krieg (Birstein) auf VW Scirocco wieder ein heimischer Fahrer auf. Mit einer Gesamtabweichung von 1,762 Sekunden ist er jedoch weit von den Bestplatzierten entfernt. Das gilt auch für Ralf Köhl (Ranstadt), der mit seiner Opel Kadett C Limousine zu den Stammteilnehmern am Bergpreis Schottenring zählt. Mit einer Abweichung von 2,185 Sekunden kam er auf den 18. Platz vor Hans-Ewald Köhler (Laubach/Freienseen) auf VW Polo 6N (2,394). Auf Platz 28 reihte sich Michele Carotenuto (Buseck), ein weiterer Stammfahrer mit seinem Opel Kadett C Coupé ein (3,659).

Ergebnisse werden auf der Internetseite des MSC Rund um Schotten veröffentlicht: https://www.schottenring.de/seite/556837/ergebnisse.html


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