Bei den Sommermeisterschaften des Tennisbezirks Offenbach holten die Spieler des TC Bruchköbel insgesamt vier Titel, zwei Vizetitel und zwei Halbfinalteilnahmen.
Bei der U8 freute sich Constantin Eberz sogar über einen in diesen Tagen so populären Tripple.
Der Wettbewerb der Jüngsten ist jedes Mal alles andere als langweilig. Die Kids müssen richtig fit sein. Denn zunächst geht es um die allgemeine Sportmotorik (Dreisprung, Fächerlauf, Ballwurf), und anschließend ums Tenniskönnen - unter Zeitdruck. In 20 Minuten gilt es, möglichst viele Spiele zu gewinnen, denn je höher die Differenz, umso mehr Punkte gibt es, mit denen man einen eventuellen Rückstand aus der Vielseitigkeit noch wettmachen kann. Da fiebern alle mit.
Im einem sehr ausgeglichenen Halbfinale hatte Constantin Eberz gegen Alexander Wagner (TC Neu Isenburg) in der Vielseitigkeit knapp gewonnen, so dass er im Tennis „nur“ gewinnen musste. Das war alles andere als leicht, denn zunächst lag Constantin 0:3 zurück – und die Zeit lief. Constantin störte sich daran wenig und gewann mit 5:4. Im Finale zeigte er sich schon merklich nervöser, kein Wunder, als Titelverteidiger spürte er mehr Druck. Gegen Nick Jost (TC Weiskirchen) verlor er auch alle Vielseitigkeiten. Um den Titel zu holen, brauchte er somit im Tennis einen Sieg mit 2-Spielen-Differenz. Spannender hätten die kommenden Minuten nicht sein können.
Die Ballwechsel waren wie erwartet lang und hart umkämpft. Die ersten 2 Spiele gingen an Nick Jost, und da waren bereits 5 Minuten gespielt. Beim Spielstand von 0:30 im 3. Spiel meldete sich Consti endlich zurück und schloss zum 2:2 auf. Nick hielt dagegen und machte das 3:2. Da waren es nur noch 7 Minuten zu spielen. Doch Consti wurde immer stärker und seine Schläge immer genauer. Nun wurde Nick seinerseits nervös und verschlug viele Bälle ins Aus. Als der Schlusspfiff ertönte, blieb der Score bei 6:3 für Consti stehen. Damit war für Consti das große Ziel – das Tripple – erreicht! Der stets faire Bruchköbeler verlor nie den Glauben an sich und verdrängte auch den bemerkenswerten Gedanken, den Sieg dem Gegner im Zweifelsfalle genauso gegönnt zu haben, bis nach dem Match.
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