„Bremer Stadtmusikanten“ bei den Festspielen

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Nach zwei Produktionen, die vor allem Erwachsene ansprechen, sind bei der dritten Festspielpremiere am 1. Juni nun die Kleinen am Zug: Die Bremer Stadtmusikanten stellen den Rahmen für das Familienstück.

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Um 16 Uhr geht es im Amphitheater los mit dem bunten Spektakel rund um die Vier-Pfoten-Band, und passend zum Inhalt, spielt auch in der Inszenierung selbst Musik eine wichtige Rolle. Übrigens: Der Darsteller des Esels, Detlev Nyga, feiert in dieser Saison sein 20-jähriges Festspieljubiläum.

Vier tierische Schicksale, vier charismatische Tiere, die sich mit eben dieser trüben Zukunft nicht abfinden wollen und sie stattdessen lieber selbst in die Pfoten nehmen, eine Geschichte über Freundschaft und Zusammenhalt – die Bremer Stadtmusikanten sind ein Klassiker. Trotzdem gibt es wohl kaum ein Märchen, das wandlungsfähiger ist und immer wieder ein bisschen anders erzählt werden kann. In seiner Version, die am kommenden Samstag um 16 Uhr Premiere hat, macht Frank-Lorenz Engel (Buch) den Esel kurzerhand zum langjährigen Arbeiter in der Zirkusmanege und versetzt den Hund in die gnadenlose Welt der Hunderennen. Seine Katze ist heimatlos, weil deren Besitzerin ins Altersheim gezogen ist und ihren Stubentiger nicht mitnehmen konnte, und nur der Hahn flieht vor dem, was ihn schon immer bedrohte - vor dem Suppentopf.

Die vier machen sich gemeinsam auf den Weg nach Bremen, angeführt von dem Esel, der in der Hansestadt seine Karriere als Musiker voranbringen möchte. Doch schon nach kurzer Zeit merken sie, dass sie über vollkommen unterschiedliche musikalische Vorlieben verfügen und es fast unmöglich ist, unter diesen Umständen eine coole Band auf die Beine zu stellen. Doch als das Projekt schon fast gescheitert zu sein scheint, zwingt das Zusammentreffen mit einer Bande gefährlicher Räuber die Tiere, sich zusammenzuraufen. Denn klar ist: Nur gemeinsam und im festen Vertrauen auf die anderen können sie die Bösewichte besiegen.

"Ich mag die Stadtmusikanten, weil sie etwas Besonderes sind", sagt Autor Frank-Lorenz Engel, "Tiere stec Marco Krämer-Eis mit Liedern von Thomas Schwab und der Choreographie von Bart de Clercq sehen die Zuschauer ein witziges und schwungvolles Musik-Abenteuer. Das Stück ist für Familien, auch mit kleinen Kindern geeignet. Am Sonntag, 23. Juni, um 14 Uhr gibt es das Märchen in simultaner Gebärdensprache.

Fotos: Bremer Stadtmusikanten 2019 / Foto-Quelle: „Brüder Grimm Festspiele/Julian Freyberg“

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