Das Schneiderlein eröffnet die Grimm-Festspiele

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Von Hoffnung und Zuversicht ist Entscheidung geprägt, die Brüder Grimm Festspiele in diesem Jahr nicht abzusagen, sondern den Spielplan mit 93 Aufführungen um rund 6 Wochen in den Sommer zu verschieben.

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Die 37. Spielzeit dauert damit, sofern es Corona zulässt, vom 1. Juli bis 29. August. "Wir gehen davon aus, dass sich die pandemische Situation durch Impfen, Testen und den umsichtigen Umgang miteinander in den nächsten Wochen entspannt und im Juli die Rückkehr in ein Leben mit mehr Freiheiten wieder möglich wird", erläutern Oberbürgermeister Claus Kaminsky und Intendant Frank-Lorenz Engel diesen Schritt.

Damit wird das Musical, das traditionell die Festspielsaison eröffnet, in diesem Jahr am Donnerstag, 1. Juli, seine Premiere feiern. Gezeigt wird "Das tapfere Schneiderlein" unter der Regie von Werner Bauer. Das Libretto wurde von Daniel Große Boymann entwickelt. Aus der Feder von Marian Lux stammen die Kompositionen, nachdem er bereits 2018 die Musik für das Erfolgsmusical Dornröschen schrieb. Im Mittelpunkt der zweiten Premiere am Freitag, 2. Juli, steht der Klassiker aus der Reihe "Grimms Zeitgenossen". Intendant Engel übernimmt hier selbst die Regie für die Inszenierung der bekannten Komödie von Heinrich von Kleist "Der zerbrochne Krug". Den Dorfrichter Adam spielt Hartmut Volle.

Das Märchen "Schneeweißchen und Rosenrot" liefert den Stoff für das Familienstück mit Musik, das am Dienstag, 6. Juli, erstmals aufgeführt wird. Das Buch dazu schrieb der stellvertretende künstlerische Leiter der Festspiele, Jan Radermacher, Regie führt Dennis Krauß. Auf ein echtes Novum darf sich das Publikum mit der Inszenierung von "Der Rattenfänger von Hameln" freuen, der am Donnerstag, 8. Juli, unter der Regie von François Camus Premiere feiert. Zum ersten Mal in der Geschichte der Festspiele bildet eine Sage die Grundlage für eine Festspiel-Produktion. "Die Brüder Grimm haben nicht nur Märchen, sondern auch Sagen gesammelt und aufgeschrieben. Diese Facette ihres Schaffens soll sich künftig auch bei den Festspielen widerspiegeln", erklärt Engel die Erweiterung um dieses Genre. Das Buch dazu verfasste Stephan Lack, der mit seiner geistreichen und humorgespickten Fassung von Schneewittchen den Autorenwettbewerb 2019 für sich entscheiden konnte.

"Indem wir Autoren und Komponisten eigens für die Stücke der Festspiele engagieren, können wir Exklusivität für das Publikum garantieren, dass die Inszenierungen in dieser Form, mit diesem Text und dieser Musik wirklich nur in Hanau sehen sind," verspricht der Intendant wieder eine hochklassige Spielzeit im Amphitheater. Der Vorverkauf für den neuen Spielplan beginnt am Freitag, 7. Mai. "Alle, die bereits ein Ticket im Vorverkauf erworben haben, werden per E-Mail direkt über die Umtausch-Modalitäten informiert", so Engel. Weitere Informationen gibt es auch direkt bei Frankfurt Ticket unter der Rufnummer 069 / 13 40 400 sowie auf der neugestalteten Homepage der Festspiele www.festspiele-hanau.de, die rechtzeitig zum Vorverkaufsstart online geht. Hier sind neben dem neuen Spielplan mit allen Terminen und Erläuterungen zu den Stücken auch Informationen zum Ensemble und zum Kreativteam zu finden. 

Wie schon 2019 ermöglicht das Festspielticket auch dieses Jahr wieder den kostenfreien Eintritt ins "GrimmsMärchenReich"-  das Mitmachmuseum ist zwar derzeit noch geschlossen, der einmalige kostenfreie Eintritt mit der Festspiel-Karte ist aber bis Ende des Jahres möglich. Daneben können auch die öffentlichen Verkehrsmittel im Gebiet des Rhein-Main-Verkehrsverbunds wieder unentgeltlich zur An- und Abreise genutzt werden.

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