Märchenfestspiele 2024: Der gestiefelte Kater

Foto: K. Gottlieb

Theater
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Genau 10 Tage nach der Uraufführung beginnt am Dienstag, den 18.06.2024 um 15 Uhr "Der gestiefelte Kater" im Amphitheater Hanau. Die Plätze sind gut gefüllt, wenn auch nicht ausverkauft. Vornehmlich sieht man Familien mit Kindern, viele sind auf die Darstellung des berühmten Katers mit den roten Stiefeln gespannt.



Dieser erfüllt die Erwartungen auf ganzer Linie, startet er seinen Auftritt direkt mit einer sehr realistischen Darbietung eines nach Futter bettelnden Katers, welcher herzzerreißend maunzt. Adrian Djokic bewegt sich als gestiefelter Kater anmutig über die Bühne, ein wenig erinnert er an Captain Jack Sparrow, nur ohne den Einfluss von übermäßigem Rumkonsum. 

Er stellt dem Publikum nach und nach die Akteure der Geschichte vor, beginnend mit dem Müller (Märchenfestspiel-Urgestein Detlev Nyga) sowie dessen Söhne Fritz (Marius Schneider, nach 7 Jahren Abstinenz wieder in Hanau dabei), Franz (Nils Thalmann, derzeit zudem als Romeo in "Romeo und Julia" zu sehen) und Fridolin (Märchenfestspiel-Debütant Julian Karow). Desweiteren gibt es die Königsfamilie, bestehend aus König Karl (Christopher Krieg, zum Schießen mit seinen vergoldeten Nordic Walking Stöcken), Gouvernante Edeltraud (Symphatieträgerin Claudia Brunnert) und die rebellische Prinzessin Luise (Magdalena Lehnen, derzeit ebenfalls in "Romeo und Julia", als Julia, zu sehen).

Während Müllerssohn Fridolin mithilfe des gestiefelten Katers versucht, das Herz der schönen Prinzessin zu erobern, kommt ihnen immer wieder der böse Zauberer von Ochs  dazwischen. Dominik Penschek weiß in seiner Rolle als selbstverliebter Zauberer das Publikum in seinen Bann zu ziehen, er erinnert in seinem opulenten Kostüm und der langhaarigen Perücke ein wenig an einen Vampir, spätestens als er den Mantel ablegt, schnappt die ein oder andere Zuschauerin nach Luft - und das nicht nur dank der heute besonders schwülen Luft unter dem Zeltdach des Amphitheaters.

Ob der böse Zauberer besiegt werden kann, ob das Musikum (eine großartige Darstellung von mechanischen Musikerinnen durch Larissa Grosenick und Sara Zimmermann) repariert wird und ob die Esel (hervorzuheben die überaus realistische Vertonung von Nils Thalmann) zurückverwandelt werden, können Sie noch bis 25. Juli 2024 bei den Märchenfestspielen in Hanau selbst herausfinden.


Ihnen ist etwas Interessantes aufgefallen im Main-Kinzig-Kreis? Schreiben Sie uns an info@vorsprung-online.de


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