Nachdem die erste Damenmannschaft der SGB bereits den Bezirkspokal der Bezirksliga in einem dramatischen Finale gewinnen konnte, gestaltete sich das Hessenfinale eintönig. Glatt mit 4:0 Spielen und 12:3 Sätzen gewann das Trio Michelle Schmidt, Sabrina Buschmann und Emma Winkler gegen das Team der TGS Hausen. Deutlich spannender machte es die weibliche Jugendmannschaft in Hessens höchster Nachwuchsspielklasse. Die amtierenden Hessenmeisterinnen trafen auf das Vize-Meisterteam aus Gedern. Nachdem Gedern das Ligaspiel klar mit 6:2 für sich entscheiden konnte, ging die Bruchköbler Auswahl als Underdog in die Partie.

Zur Vorbereitung auf dieses Spiel hat das Trainerteam die Hinspiel-Partie analysiert und mögliche Aufstellungen der Gegnerinnen sowie des eigenen Teams gründlich durchdacht. „In sechs der neun möglichen Paarungen wäre das Team aus Gedern favorisiert. Wir haben uns für die Aufstellung entschieden, mit der wir uns die höchsten Siegchancen ausrechnen“ – erläuterte Mannschaftsbetreuer Stefan Dechert kurz vor der Partie. Die Tatsache, dass es in der Pokalkonkurrenz keine festen Aufstellungsregeln gibt und die beste Spielerin sogar an Position drei aufgeboten werden kann, machte sich die SGB zunutze und setze Spitzenspielerin Lana Rack taktisch an Position drei, um das direkte Duell mit Gederns Top-Akteurin zu vermeiden. Der Plan ging auf und auch Gedern stellte die Paarungen wie erhofft.

Nach einer eingeplanten Niederlage von Finja Thiele gegen Gederns Nummer eins Emese Mészáros, konnten Lara de la Fuente Cura und Lana Rack die SGB mit zwei Siegen gegen Sophie Kleinschmidt und Laura Reuter in Führung bringen. Die im Anschluss ausgetragene Doppelbegegnung brachte die Vorentscheidung. Mit 3:1 konnte sich die Paarung Rack / De la fuente Cura gegen Mészáros / Reuter durchsetzen. Im Anschluss setzte Gedern nochmal einen Anschlusspunkt zum 2:3 (De la Fuente Cura gegen Mészáros), ehe Finja Thiele den Siegpunkt gegen Laura Reuter einfuhr. „Die Mädels haben ihr volles Potential ausgeschöpft und super Leistungen gezeigt. Unser Aufstellungspoker hat sich als Glücksgriff erwiesen, denn die letzte Partie konnte Lana Reck gegen Sophie Kleinschmidt bereits für sich entscheiden, ehe Finja den vorzeitigen 4:2 Sieg perfekt gemacht hat“ attestierte Betreuer Ray Kinner.

Nach dem Sieg ist für das Team aber nur eine kleine Verschnaufpause angesagt. Im Juni geht es direkt weiter mit den deutschen Mannschaftsmeisterschaften. 

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