Auf Gesamtplatz 25 läuft der Triathlet vom TV Bad Orb in Puerto del Carmen in das Ziel ein und gewinnt die eigene Altersklasse nach 9:27,03 Stunden. „Es war wieder ein riesiges Erlebnis auf dieser beeindruckenden Insel. Mir ging es die ganze Renndauer gut. Auch auf den letzten Kilometern des Marathons, wo man normalerweise nur noch an die Ziellinie denkt, ging es mir prima - bis auf die Schmerzen in den Beinen natürlich", berichtet Lik sichtlich zufrieden am Tag nach dem Rennen.

Der Ironman Lanzarote gehört zu einem der schwersten Ironman-Rennen auf der Welt. Nicht nur die Gesamtdistanz der drei Disziplinen von 226 Kilometer verlangt den Teilnehmern alles ab. Auch die Strecken durch karge Vulkanlandschaften und die äußeren Rahmenbedingungen mit starken Winden und langen Anstiegen von über 2.5500 Höhenmetern auf dem Rad verleihen dem Rennen ein ganz besonderes Flair. Weiterhin ist die Laufstrecke an der Küste zwischen Puerto del Carmen und Arrecife mit fast 600 Höhenmetern wellig und windanfällig.

„Dieses Rennen hat mich schon immer gereizt“, so Lik und fügt hinzu: „Auf Lanzarote habe ich schon unzählige Male trainiert und kenne die Insel sehr gut. Bisher habe ich mich aber noch nicht getraut, dieses schwierige und doch sehr frühe Rennen in der Saison zu machen. Dieses Jahr war ich bereit dafür“, so der spätere Sieger. Nach dem Startschuss ging es schwimmend über zwei Runden in der Bucht von Puerto del Carmen, die Lik mit auf Platz drei nach 57:21 Minuten absolvierte. Auf den ersten 40 Kilometern spielte Lik seine Radstärke aus und fuhr auf Platz eins seiner Altersklasse nach vorne. Eine Panne am Vorderrad zwang Lik fortan das Rennen mit verminderter Geschwindigkeit fortzuführen. Trotzdem gelang die Verbesserung auf Gesamtplatz 30 nach 180 Radkilometern. „Beim abschließenden Marathon hatte ich mir zum Ziel gesetzt, die Dreistundenmarke zu unterbieten. Leider haben die leichten Anstiege, aber auch der Gegenwind meinem Vorhaben ein wenig erschwert, so dass ich mit 3:01,54 Stunden nur ganz knapp die magische Grenze verfehlt habe. Mit einer Gesamtzeit und Platz eins in der Altersklasse und einem 25. Platz unter knapp 1000 Startern bin ich aber sehr zufrieden“, resümierte Lik den langen Ausdauertag.

Auf Platz zwei landete der deutsche Victor Osokin (9:36,36 Std.) vor dem Franzosen Benjamin Proux (9:48,07 Std.). Das Rennen gewann der Belgier Kenneth Vandendriessche nach 8:29,54 Stunden. Bei den Frauen siegte die ehemalige deutsche Ironman-Weltmeisterin Anne Haug nach 9:06,40 Stunden.


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