Eine Stunde später starten sieben Mannschaftskollegen in der offenen Klasse. Beide Rennen wurden über die Sprintdistanz mit 500m Schwimmen, 20km Radfahren und 5km Laufen ausgetragen.

Bei bestem sonnig trockenen Triathlonwetter ging es im Neoprenanzug in den 20 Grad kalten Kinzigsee. Die Damen hatten ihr Rennen als Teamwettkampf zu bestreiten und mussten somit mit allen vier Starterinnen vom Schwimmen auf die Radstrecke wechseln. Somit musste die stärkste Bruchköbler Schwimmerin Jenny Müller in der Wechselzone auf ihre Kolleginnen Nadine Meltzow, Marcia Schmidt und Annette Ebeling warten. Alle Teams der Damenliga durften in der eigenen Mannschaft im Windschatten fahren, nicht jedoch mit anderen Teams. Theoretisch durfte jede Mannschaft auf der Radstrecke ein Teammitglied „verlieren“. Es reichte, zu dritt auf die Laufstrecke zu wechseln, wobei die Bruchköblerinnen diese in voller Mannschaftsstärke erreichten. Beim Laufen konnte Meltzow dem Tempo der anderen drei nicht mehr folgen. Aufhören war für sie jedoch keine Option, da die vierte Athletin die Absicherung ist, falls vorne eine verletzungsbedingt ausfällt. Da das Team erst als „im Ziel“ gilt, wenn eine dritte Athletin es erreicht hat, blieben die drei verbliebenen Bruchköblerinnen zusammen und erreichten als vierte von sieben Teams das Ziel. Mit zwei vierten Plätzen stehen sie zur Saisonhalbzeit damit weiterhin auf Rang vier. Den Tagessieg holte sich die Heimmannschaft des ADAC Triathlon Club Main-Kinzig vor der Tri-Force Fulda und dem VfL Münster.

Beim offenen Rennen entstieg Markus Respondek als Führender von 192 Starter*innen dem Kinzigsee. Auf den Plätzen sechs, sieben und zehn folgten die Teamkollegen Raffael Berger und zwei der jüngsten Starter im Feld, Noah Blandamura und Franz Bock, die in der Altersklasse der 18- bis 19-Jährigen starteten. Respondek wechselte mit der zweitschnellsten Radzeit des Tages als Zweitplatzierter auf die Laufstrecke. Dahinter kamen Berger und Blandamura auf vier und fünf. Blandamura war zu diesem Zeitpunkt jedoch schon disqualifiziert (DSQ), da er kurz nach dem Wechsel aufs Rad ein Überholverbotsschild übersah und einen langsameren Athleten überholte. Auch die 1,5 Minuten, die er im Penalty-Zelt verbrachte konnten nichts daran ändern. Allerdings darf man im Triathlon ein Rennen trotz DSQ fortsetzen, solange es kein schwerwiegendes Vergehen gab. Während Blandamura zur Aufholjagd von Berger ansetze, kämpfte Respondek weiter um das Podium. Der spätere Sieger Michael Victor von der TSG Klein-Ostheim war auf Platz eins nicht mehr einzuholen und Respondek musste bereits kurz nach dem Wechsel zum Laufen Platz zwei an Carl-Daniel Mittelbach abgeben. Auch wenn Berger in den letzten beiden Runden etwas aufholen konnte, erreichte Respondek nach 1:00:49 Stunden mit 3:33 Minuten Rückstand auf Victor als Dritter das Ziel. Zwischen Berger und Blandamura gab es am Ende noch ein spannendes Fotofinish, dass jedoch aufgrund der vorherigen Ereignisse nur theoretisch zugunsten Bergers ausging. Auf Platz zwölf kam der Bruchköbler Thorsten Lauk ins Ziel, der Bock zwischenzeitlich überholt hatte. Bock wurde in seiner Altersklasse Zweiter.

Im 150 Kilometer entfernten Kraichgau gab es ebenfalls ein starkes Einzelergebnis bei der Challenge Kraichgau. Über die Mitteldistanz mit 1,9km Schwimmen, 90km Radfahren und abschließendem Halbmarathon erzielte Lars Lensdorf in der Altersklasse der 55- bis 59-Jährigen den 5. Platz vor 136 Konkurrenten.

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