1. Triathlonbundesliga: Historisches Ergebnis für TV Bad Orb

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Die Bad Orber Triathletinnen zeigen beim Auftakt der 1. Triathlonbundesliga ein hervorragendes Rennen und platzieren sich vor einigen Großstädten aus ganz Deutschland. Wie eine Rakete legten die Bundesligatriathletinnen des TV Bad Orb beim ersten Wettkampf im Kraichgau los. Mit einem historischen siebten Rang im Gesamtergebnis erzielten die Kurstädterinnen das beste Ergebnis in ihrer fünfjährigen Ligazugehörigkeit nach Platz acht im letzten Jahr am Schliersee, wo Stephanie Weiß eine Glanzleistung gezeigt hatte.



Im Kraichgau musste Topathletin Weiß aufgrund von Krankheit kurzfristig ihren Bundeligaauftakt absagen. Weiß hatte schon prophezeit, dass man in dieser Saison eine neue gemeinsame Stärke zeigen werde. Sie sollte recht behalten. Zusammen mit dem letztjährigen deutschen Vizemeister aus Berlin teilt sich die Bad Orber Mannschaft nun aufgrund von Punktgleichheit bis zum nächsten Wettkampf in Tübingen gemeinsam den siebten Rang. „In der Tabelle stehen wir aufgrund von schnelleren Gesamtzeiten vor Berlin“, lacht die jüngste Bad Orber Neuverstärkung Leonie Hauser und ergänzt: „Unser kleiner Verein aus Bad Orb platziert sich in gleicher Höhe mit dem Team aus der deutschen Bundeshauptstadt. Das freut uns natürlich alle. Auch die Großstädte Dresden, Würzburg, Freiburg, Karlsruhe, Darmstadt und Hagen sind hinter uns  -  das war ein Anlass für eine kleine Party am Abend nach dem Rennen“.

Einen Tag vor dem Rennen sah es aufgrund der Absage von Weiß zunächst nicht gut aus. Teamleiter Adi Kohr verzichtete auf die Nachnominierung von Lisa Heinrichs und startete nur mit den Topathletinnen Borbála Sarcia, Theresa Moser und Hauser.

Neuverstärkung Sarcia verließ nach harten Auseinandersetzungen im 19 Grad frischem Hardtsee das Wasser auf dem elftem Platz. Trotz hervorragender Schwimmmleistung verpasste die 22-Jährige anschließend die erste Radgruppe. Nach der halbstündigen Radbelastung lief die Europacup-Athletin beim abschließenden Fünfkilometer-Lauf noch mit der sechstbesten Laufzeit auf 12. Rang in die Eliteränge ein nach 56:59 Minuten. Damit erzielte Sarcia auch die beste jemals erreichte Bundesligaeinzelplatzierung einer Bad Orber Athletin. Hauser folgte auf Platz 24. aus dem Wasser, wechselte schnell und fuhr mit Sarcia in einer Radgruppe. Beim Laufen zeigte Hauser ihre neue aggressive Laufstärke und schaffte einem im Vorfeld nicht für möglich gehaltenen 25. Gesamtplatz im Ziel nach 58:12 unter den besten deutschen Athletinnen. 47 Sekunden erreichte auch Moser mit einem Zielsprint auf Platz 37 im Ziel völlig ausgepumpt die Ziellinie. Die letzten 500 Meter kämpfte Moser gegen Anna Heyer vom Dresdner Spitzenteam um eine Platzziffer „Leider habe ich zu früh angezogen und Anna hat mich auf den letzten Meter noch abgesprintet“, äußerte sich Moser nur ganz kurz enttäuscht. Nur ein Punkt fehlte, um die Berliner Mannschaft zu besiegen.

Nach den großen Strapazen wurde Bad Orb zunächst auf Platz acht geführt. Später korrigierte die Deutsche Triathlon Union das Ergebnis und verursachte mit der Änderung ein breites Grinsen unter der Mannschaft und dem fünfköpfigen Betreuerstab. „Ein Auftakt, von dem wir geträumt haben, so kann es beim nächsten Wettkampf in Tübingen weitergehen“, freute sich Teammanager Adi Kohr mit seiner Mannschaft an einem für die Triathlonabteilung historischem Wochenende.

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