Team Spessartchallenge bei der Ironman 70.3 EM

Triathlon

Rundum erfolgreich verlief der Team-Ausflug der zwei Orber Triathleten Florian Brosch und Tim Stutzer zum Ironman 70.3 Wiesbaden, der Europameisterschaft über die halbe Ironmandistanz.

VORSPRUNG - Anruf genuegt

Erstmals seit Langen war es in Wiesbaden wieder möglich, sich nicht nur für die WM über die Ironman 70.3-Distanz in Las Vegas zu qualifizieren, sondern es gab auch 30 Startplätze für die „große“ Ironman-WM auf Hawaii. Dies zog das qualitativ und quantitativ (2.800 Einzelstarter 2013 gegenüber nur 1.300 in 2012) an, in dem sich die Ober gut behaupten konnten. Im Gesamtfeld belegte Tim Stutzer den 48., Florian den 75. Platz. Dabei schrammte Stutzer als 6. seiner Altersklasse in 4:30:51h um weniger als zwei Minuten am Podest vorbei, Brosch belegte in 4:34:28h im hochklassig besetzten Feld der M25-29 einen hervorragenden 13. Platz.

In unterschiedlichen Startgruppen auf die Strecke geschickt absolvierten Brosch und Stutzer die 1,9km im Wasser fast im Gleichschritt (Brosch 26:33min, Stutzer 26:41min). Auf dem Rad spielte Stutzer seine Stärke aus und fuhr mit der schnellsten Radzeit seiner Altersklasse und lag damit nach den 90km per pedale sogar auf einem Podestplatz. Brosch überraschte auf dem Rad mit einer starken Leistung – er verlor nur knapp fünfeinhalb Minuten auf seinen Teamkollegen. Er wechselte damit auf dem 15. Platz seiner Altersklasse in die Laufschuhe. Wie immer, wenn diese beiden Kurstädter im Triathlon antreten, bot sich auch dieses Mal dasselbe Bild: Stutzer kämpfte darum, nicht zu viele Plätze beim abschließenden Halbmarathon dranzugeben, Brosch machte dort Boden gut.

Um den Podestplatz von Stutzer war es dann schnell geschehen. Schon nach der Hälfte der Laufstrecke war er auf Platz sechs durchgereicht worden, hielt diesen aber mit einer Halbmarathonzeit von knapp 1:27h tapfer bis zum Schluss. Brosch, eigentlich der erheblich stärkere Läufer hatte wohl bei seinem Husarenritt durch den Taunus etwas zu viele Körner gelassen und zu wenig getrunken, womit seine Aufholjagt per pedes nicht ganz so eindrucksvoll ausfiel wie gewohnt. Er konnte mit Krampfansätzen in den Beinen aber immerhin auf den 13. Platz vorlaufen.

Auch wenn in Broschs Altersklasse nur zwei Startplätze für das Rennen auf Hawaii ausgelobt waren, begann auf der Siegerehrung noch einmal ein banges Warten. Vielleicht würden ja doch genug vor ihm platzierte Athleten verzichten. Leider aber war das nicht der Fall und zur Ironman 70.3 WM nach Las Vegas wollte Brosch nicht wirklich fahren. Auch Stutzer verzichtete danken auf einen Start im Spielerparadies und konnte – er hat den Startplatz für den Ironman Hawaii schon länger in der Tasche einem hinter ihm platzierten Konkurrenten einen großen Traum erfüllen, indem er auf die Frage: „Kona und oder Vegas?“ mit „Nein, danke!“ antwortete.


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