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Mit inzwischen 22 Athletinnen, zwei hochklassigen Frauenteams und einer komplett neuen Vereinsstruktur hat sich das Projekt in den vergangenen Jahren bemerkenswert entwickelt. „Wir haben es sehr weit gebracht in den vergangen Jahren, finden wir. Das erfüllt uns schon jetzt mit großer Zufriedenheit – unabhängig von den Platzierungen in dieser Saison“, sagt Teammanager Adi Kohr.

Passend zu diesem nächsten Entwicklungsschritt treten die Mannschaften künftig unter neuem Namen an: Aus „Team Bad Orb – Salz des Spessarts“ wurde „Team SYNERGY“. Möglich macht dies der Einstieg eines US-Unternehmens als Hauptsponsor, das dem Bundesligateam nicht nur seinen Namen gibt, sondern auch neue Perspektiven und Netzwerke eröffnet. Erstmals wird neben der Erstliga-Mannschaft auch ein zweites Frauenteam in der 2. Bundesliga Süd starten. Gleichzeitig haben sich die Teams organisatorisch neu aufgestellt. Mit der Gründung des eigenständigen Vereins TEAM BAD ORB Triathlon gehen die beiden Mannschaften künftig ihren eigenen Weg.

Der Aufbau dieser Struktur ist das Ergebnis einer Entwicklung über viele Jahre hinweg. Bereits 2015 war Bad Orb einmal in der 1. Triathlon-Bundesliga vertreten, musste jedoch direkt wieder absteigen. „Vor allem im Schwimmen hat es damals total gefehlt“, erinnert sich Kohr. In den folgenden Jahren setzte das Team konsequent auf den Aufbau junger Athletinnen. 2019 gelang unter dem Namen „Team Bad Orb – Gesund im Spessart“ der Wiederaufstieg in die Eliteliga. Nach der pandemiebedingten Pause arbeitete sich die Mannschaft Schritt für Schritt nach vorne. Der bislang größte Erfolg folgte 2024 mit Platz fünf in der Bundesliga – nur knapp hinter dem Podium.

Nach einer eher verhaltenen Saison 2025 mit Rang neun soll nun wieder ein sportlicher Schritt nach vorne gelingen. Für 2026 hat sich Team I deshalb bewusst ein Rennen herausgesucht, mit dem klaren Ziel, um einen Podiumsplatz zu kämpfen. „Die Konkurrenz hat sich international auch erneut stark aufgerüstet. Einfach wird das sicher nicht“, sagt Kohr. „Aber wir sehen das Potenzial in unserem Team.“

Für die zweite Mannschaft steht vor allem die Entwicklung im Vordergrund. Teamleiterin Heinrichs betont, dass das Team über die fünf Wettkämpfe hinweg zusammenwachsen solle. Gerade bei den abschließenden Rennen in Viernheim und Frankfurt traut sie ihrer Mannschaft jedoch „eine große Überraschung“ zu. Langfristig blickt man in Bad Orb ohnehin über die eigenen Ergebnisse hinaus. Gemeinsam mit der Deutschen Triathlon Union hofft man auf eine größere mediale Präsenz der Bundesliga. „Wir träumen von Live-Übertragungen im Fernsehen, wie es einmal im Jahr bei den „Finals“ möglich ist“, sagt Kohr. „In Frankreich werden bereits alle Rennen der Liga im Fernsehen übertragen. Wenn das auch in Deutschland gelingt, wird unser Sport für die Athletinnen und das Umfeld deutlich attraktiver.“

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