Sturmtief "Eberhard": Bilanz aus Alzenau

Unterfranken

In den Nachmittagsstunden zog Sturmtief Eberhard am Sonntag (10.03.2019) über den Landkreis Aschaffenburg hinweg.

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Der Deutsche Wetterdienst hatte frühzeitig vor dem Sturmtief gewarnt. Die Feuerwehren des Landkreises Aschaffenburg wurden in den Nachmittagsstunden zu rund 80 Sturmeinsätzen, verteilt auf den gesamten Landkreis, gerufen.

Im Rahmen der Gefahrenabwehr sicherten die Feuerwehrkräfte Gebäude. Hier drohten lose Dachteile abzustürzen. Unter anderem waren auch die Kirchen in Glattbach und Daxberg betroffen. Vielerorts mussten die Einsatzkräfte der Feuerwehr umgestürzte Bäume auf Verkehrswegen mittels Kettensägen entfernen. Auch umgestürzte Bauzäune beschäftigten die Feuerwehren bis in die Abendstunden.

Auf der BAB 45 zwischen den Anschlussstellen Alzenau-Mitte und Alzenau-Süd verunfallten gegen 18:33 Uhr zwei PKW, davon einer mit Anhänger. Die eingetroffene Feuerwehr stellte den Brandschutz sicher, klemmte die Batterien der Unfallfahrzeuge ab und reinigte nach der Unfallaufnahme die Fahrbahn. Ein Unfallbeteiligter kam vorsorglich durch den ebenso anwesenden Rettungsdienst in ein Krankenhaus. Ob Sturmböen zum Verkehrsunfall beigetragen haben ist derzeit Gegenstand der polizeilichen Ermittlung. Von Seiten der Feuerwehr kamen Kräfte der Feuerwehren aus Alzenau, Hörstein, Karlstein und Großostheim zum Einsatz.


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