Darauf weist das für Kultur zuständige Vorstandsmitglied des Spessartbundes, Wolfgang Beyer, hin. Eingeladen seien die Spessartbund-Ortsgruppen aus dem gesamten Spessart. Damit ist es nach Beyer die traditionell wichtigste Begegnungsstätte für die Mitglieder und alle dem Spessartbund verbundenen Menschen und Organisationen. Bedauerlicherweise seien in den letzten beiden Jahren die traditionellen Spessartbundesfeste pandemiebedingt ausgefallen. Das letzte Spessartbundesfest hatte 2019 in Hösbach stattgefunden.

Zentrale Begegnungsstätte sei in diesem Jahr der Schönborner Hof in Aschaffenburg, wo ein breites kulturelles und kulinarisches Programm unter dem Motto „Kulinarik und Dialekt“ angeboten werde. Die Wander- und Heimatfreunde im Spessartbund beteiligen sich zusätzliche am Festzug des Tages der Franken und können auch am übrigen reichhaltigen Programmangebot dieser Veranstaltung teilnehmen. Traditionell treffen sich die Spessartbund Ortsgruppenmitglieder nach einer Sternwanderung mit ihren Wimpeln am Veranstaltungsort, um dort der Zeremonie der Übergabe des Bundeswimpels des Ausrichters des letzten Festes an den aktuellen beizuwohnen. Die Eröffnung des Spessartbundesfestes und die Wimpelübergabe erfolgt durch den Vorstandssprecher des Spessartbundes, Michael Seiterle. Mit dabei seien auch die Vertreterinnen und Vertreter aus Hessen, wo der Spessartbund elf Ortsgruppen zählt.

Das Spessartbundesfest-Programm umfasst ein kulinarisches, musikalisches und literarisches Angebot. Für das leibliche Wohlbefinden wird gesorgt mit dem „Spessartflatscher“. Forellen und Wildbratwürste gibt es aus Waldaschaff. Lore Hock aus Waldaschaff lässt den fränkischen Dialekt humorvoll aufleben und Michael Seiterle bietet eine Lesung aus seinen Lyrikbänden an. Im musikalischen Teil treten ein Mandolinenorchester der Spessartbund-Ortsgruppen, der Hösbacher Männerchor sowie die Folkband „“Rust never sleep´s“ auf. Ein Informationsstand des Spessartbundes rundet das Angebot ab.

Das Veranstaltungsprogramm des Tages der Franken umfasst Infos & Events, ein Bühnenprogramm und Ausstellungen. Zu den Events gehören unter anderem eine Infomeile, ein Kinder-Kultur-Tag, eine geführte Hafenrundfahrt, ein Biergarten sowie ein Zukunftsmarkt. Auf einer Bühne findet das „Unterfränkische Musikschulfestival“ statt. Die Ausstellungen zu einer ganzen Reihe von Themen werden in unterschiedlichen Einrichtungen im Stadtgebiet angeboten. Weitere detaillierte Informationen auch unter https://tag-der-franken.bezirk-unterfranken.de/ .

Als Einstimmung zum Tag der Franken in Aschaffenburg geht das Archäologische Spessart-Projekt e. V. (ASP) / Unterfränkisches Institut für Kulturlandschaftsforschung an der Universität Würzburg bereits am Vortag, dem 2. Juli, der Frage nach „Wie viel Franken steckt in Aschaffenburg?“. Mit diesem Thema setzen sich im Rahmen einer eintägigen Tagung Historiker*innen und Sprachwissenschaftler*innen der Universität Würzburg unter dem Blickwinkel unterschiedlicher Epochen und Perspektiven auseinander. Während Prof. Dr. Helmut Flachenecker dem Begriff der Franken sowie den Franken am Untermain im Mittelalter nachspürt, beschäftigt sich der Vortrag von Prof. Dr. Matthias Stickler mit der Rolle Aschaffenburgs in der Übergangszeit als Teil des Mainzer Oberstifts zum Königreich Bayern. Dr. Monika Fritz-Scheuplein vom Unterfränkischen Dialektinstitut zeigt Unterschiede und Gemeinsamkeiten der rheinfränkischen und ostfränkischen Dialektgrenze auf und Dr. Gerrit Himmelsbach zeichnet fränkische, hessische und bayerische Spuren in Aschaffenburg nach. Eine Videoumfrage lässt Aschaffenburger*innen zur Frage einer fränkischen Identität der Stadt zu Wort kommen. Moderiert wird die Tagung von Dr. Anika Magath vom ASP.

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Wolfgang Beyer, zuständig für Kultur im Vorstand des Spessartbundes.


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