83. Spessartbundesfest mit vielfältigem Programm

Bayerische Digitalministerin Judith Gerlach im Gespräch mit Spessartbund-Präsident Prof. Winfried Bausback.

Unterfranken
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Das 83. Spessartbundesfest am 3. Juli 2022 in Aschaffenburg als Teil des „Tages der Franken“ in Aschaffenburg machte erneut deutlich, wie vielfältig der Spessartbund aufgestellt und mit anderen Organisationen wie beispielsweise dem Archäologischen Spessartprojekt (ASP) vernetzt ist, sagte das für Kultur zuständige Vorstandsmitglied des Spessartbundes, Wolfgang Beyer im Schönborner Hof, wo sich Vertreterinnen und Vertreter der Spessartbund-Ortsgruppen und Gaue unter blauem Himmel versammelt hatten und die gemütliche Atmosphäre genossen.

Das Spessartbundesfest ist die traditionell und kulturell wichtigste Begegnungsstätte für die Mitglieder und alle dem Spessartbund verbundenen Menschen und Organisationen, so Beyer weiter. Neben dem Schönborner Hof wo die zentrale Feier unter dem Motto „Kulinarik und Dialekt“ stattfand, war der Spessartbund mit Informationsständen auch im „Schöntal“ und auf dem Schlossplatz beteiligt. 33 Spessartbund-Ortsgruppen aus Bayern und Hessen nahmen am Bundesfest und am Festzug des Tages der Franken durch Aschaffenburg teil.

In seiner Eröffnungsrede betonte der Präsident des Spessartbundes, Prof. Winfried Bausback „die wichtige länder- und kulturübergreifende Klammerfunktion seiner Organisation für die gesamte Spessartregion“. Die bayerische Digitalministerin, Judith Gerlach, wies in ihrem Grußwort auf die Bedeutung des Spessartbundes für die Identität der Menschen bezüglich Naturerlebnis und Kultur in ihrer Heimatregion hin. Davon sei sie selbst schon als Kind nachhaltig geprägt worden. Nach ihrer Rede gesellte sie sich an den Tisch ihrer Spessartbund Heimat-Ortsgruppe „Fidelio Schweinheim“.

Einer der kulturellen Highlights war der Auftritt eines Mandolinenorchesters mit internationalem Repertoire, zusammengesetzt für diesen Tag aus den Mandolinengruppen aus Rottenberg und Laufach. Michael Seiterle, Vorstandssprecher des Spessartbundes, begeisterte als Lyriker die Zuschauer*innen mit scharfsinnigen wie heiteren Gedichten aus eigener Feder. Lore Hock aus Waldaschaff ließ den fränkischen Dialekt humorvoll aufleben und der Hösbacher Männerchor brachte stimmungsvolle Lieder auf die Bühne. Schließlich verbreitete die Folkband „“Rust never sleep´s“ fetzige Stimmung im Schönborner Hof. Kulinarische Leckerbissen wie die „Spessartflatscher“, eine Teigtasche mit gebratenem Presssack und Salat - diese Spezialität gab es mit Dinkelbratlingen auch in veganer Form – sorgten für das leibliche Wohl, ebenso Saiblinge und Wildbratwürste aus Waldaschaff.

Schließlich bildete der Einzug der Ortsgruppen mit ihren Wimpeln nach dem Festzug in den Schönborner Hof einen Lichtpunkt des Nachmittags. Während die jährlich stattfindende Vertreterversammlung im Herbst als höchstes Organ des Spessartbundes sich mit den wichtigen organisationspolitischen Fragen parlamentarisch befasst, stellt das sommerliche Spessartbundesfest mit der Begegnung von Mitgliedern aus allen Organisationsbereichen die Kür für den Spessartbund dar. Die Zeremonie der Übergabe des Bundeswimpels des Ausrichters des letzten Festes an den aktuellen durch Seiterle stellte den bewegenden Höhepunkt des Bundesfestes dar. Insgesamt eine gelungene Festlichkeit des Spessartbundes, die im Hintergrund von Geschäftsführerin Heike Buberl-Zimmermann professionell gestaltet und organsiert wurde.

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Bayerische Digitalministerin Judith Gerlach im Gespräch mit Spessartbund-Präsident Prof. Winfried Bausback.

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Einzug der Ortsgruppen im Schönborner Hof.


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