Heute Nacht um 0.15 Uhr wurden die Feuerwehren aus Kälberau und Alzenau mit der Meldung "Brand in einem Wohnhaus" in die Michelbacher Straße im Alzenauer Stadtteil Kälberau alarmiert.
Heute Nacht um 0.15 Uhr wurden die Feuerwehren aus Kälberau und Alzenau mit der Meldung "Brand in einem Wohnhaus" in die Michelbacher Straße im Alzenauer Stadtteil Kälberau alarmiert.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang bereits dichter Rauch aus dem Erdgeschoss und dem Obergeschoss des Hauses. Die beiden 36 und 39 Jahre alten Bewohner hatten sich bis zum Eintreffen der Feuerwehr über ein Fenster im Erdgeschoss ins Freie gerettet, da sie wegen des Rauches in der Wohnung die Haustüre nicht mehr fanden. Die Bewohner zogen sich hierbei Schnittverletzungen und Rauchgasvergiftungen zu und wurden in ein Krankenhaus eingeliefert. Unmittelbar nach dem Eintreffen der Feuerwehr wurden sofort 2 C-Rohre unter Atemschutz vorgenommen. Der Brand konnte von den vordringenden Einsatzkräften mit Hilfe einer Wärmebildkamera schnell im Erdgeschoß lokalisiert und gelöscht werden. Probleme gab es für die Feuerwehr mit der massiven Haustüre des Hauses - diese war mit einem Sicherheitsschloss versehen und musste mit Gewalt aufgebrochen werden. Zur schnellen Entrauchung des Gebäudes wurde außerdem ein Hochleistungslüfter in Betrieb genommen. Es kamen 26 Einsätzkräfte der Feuerwehren aus Kälberau und Alzenau unter der Leitung des Alzenauer Kommandanten Frank Ritter zum Einsatz. Unterstützt wurde er vom Kälberauer Kommandanten Roland Scheuermann und KBI Frank Wissel. Der Einsatz dauerte für die Feuerwehr 1,5 Stunden. Vom Rettungsdienst kamen 2 Rettungswagen und 1 Notarzt zum Einsatz.
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