Am Mittwochmittag kam es auf der B26 zwischen Laufach-Hain und der Kreuzung „7-Wege“ zu einem Verkehrsunfall mit zwei Schwerverletzten.
Am Mittwochmittag kam es auf der B26 zwischen Laufach-Hain und der Kreuzung „7-Wege“ zu einem Verkehrsunfall mit zwei Schwerverletzten.
Die Bundesstraße war zwischen Laufach und den „7-Wegen“ stundenlang gesperrt. Die Feuerwehr Gemeinde Laufach wurde am heutigen Nachmittag um 13.25 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit mehreren eingeklemmten Personen auf die B26 zwischen Laufach-Hain und den 7-Wegen alarmiert. Aufgrund des Alarmstichwortes „THL 2 – VU, mehrere Personen eingeklemmt“, wurde durch die Integrierte Leitstelle Bayerischer Untermain auch Sirenenalarm für die Feuerwehr ausgelöst. Ein mit 2 Personen besetzter, aus Richtung Laufach kommender Opel war aus bisher ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geraten. Ein entgegenkommender, mit Schotter beladener Sattelzug erfasste noch die Situation und versuchte in die angrenzende Böschung auszuweichen. Er konnte aber letztendlich eine massive Kollision mit dem Opel nicht mehr verhindern. Durch das Ausweichmanöver in die Böschung kippte der Sattelzug auf die Fahrerseite, so dass der leichtverletzte 59 Jahre alte Fahrer zunächst nicht eigenständig aus seinem Fahrzeug aussteigen konnte und in seiner Fahrerkabine „gefangen“ war. Zudem verteilte sich der Schotter auf knapp 100 Quadratmeter über die komplette Fahrbahn. Durch die Wucht des Aufpralls schleuderte der Opel um die eigene Achse und kollidierte mit einem nachfolgenden Mitsubishi Geländewagen.
Die 42 Jahre alte Fahrerin des Mitsubishi wurde dabei leicht verletzt. Die schwerverletzte 67-jährige Beifahrerin des Opels konnte von Ersthelfern aus dem Fahrzeug befreit und bis zum Eintreffen von Feuerwehr und Rettungsdienst erstversorgt werden. Ihr 71-jähriger Ehemann war ebenfalls schwerverletzt in seinem Pkw eingeklemmt und wurde im Fahrzeug medizinisch erstversorgt. Die zunächst geplante patientenschonende Rettung aus dem völlig zerstörten Fahrzeug musste aufgrund einer Verschlechterung seines medizinischen Gesamtzustands einer sogenannten „Crash-Rettung“ weichen. Neben der Feuerwehr Gemeinde Laufach befanden sich die Feuerwehren Sailauf und Rothenbuch zur weiträumigen Verkehrslenkung im Bereich Weiberhöfe, Laufach und der Kreuzung 7-Wege sowie Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer und Kreisbrandmeister Marco Eich mit insgesamt 10 Fahrzeugen und 35 Feuerwehrleuten im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit 4 Rettungswagen, einem Notarzteinsatzfahrzeug, einem Einsatzleiter sowie zwei Rettungshubschraubern an der Einsatzstelle. Die Rettungshubschrauber landeten auf dem Gelände der DJK Hain sowie einem Parkplatz unweit der Unfallstelle. Nach der Rettung wurde von der Feuerwehr auch weiterhin der Brandschutz sichergestellt und Polizei sowie die Abschlepp-, Berge- und Reinigungsunternehmen bis in die Abendstunden bei Ihrer Arbeit unterstützt. Die Strecke war bis nach 19 Uhr voll gesperrt. Später wurde der Verkehrs wechselseitig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Der Straßenbaulastträger war ebenfalls vor Ort.
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