Johann Wolfgang Goethe und der Wein

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Am Dienstag, 17. September, 19.30 Uhr, referiert Prof. Dr. Heinz Rölleke über das Thema „Johann Wolfgang Goethe und der Wein“ im Schlossgartensaal/Neue Mensa der Karl-Rehbeinschule in Hanau.

In Goethes Leben und Werk spielt der Wein gleichermaßen eine unübersehbare Rolle. Unmittelbar nach seiner Geburt rettete ihm „ein Bad heißen Weins“ das Leben; am Tag vor seinem Tod verlangte er ein Glas Wein, „das er in drei Zügen leer trank.“ Lebenslänglich erinnerte er sich an seinen ersten Besuch als Siebenjähriger im elterlichen Weinkeller, und zeitlebens sah er im Wein „produktivmachende Kräfte sehr bedeutender Art“.

Diese zeigen sich auch besonders in seinen Dichtungen von „Ohne Wein und ohne Weiber hol der Teufel unsre Leiber“ bis hin zum Hymnus an Frau von Stein „Der Becher“, in dem Liebe und Wein, Trinkgefäß und (Bilder-) Kunst unter dem Segen der antiken Götter Vulcanus und Dionysos zu untrennbarer Einheit verschmelzen, wie zuvor schon für den „König in Thule“ der Kelch seiner Erinnerung an die verstorbene Liebste mit dem Abendmahlskelch Christi verschmilzt: Aus dem „heil'gen Becher“ trinkt der Sterbende den Wein als „letzte Lebensglut“.

Goethes Resümee: „Künstler sollen reifen wie der Wein.“

Der Vortrag wird von der Kooperation – Hanauer  Geschichtsverein 1844 e.V., Interessengemeinschaft Hanauer Altstadt e.V., der Karl-Rehbeinschule und der Volkshochschule Hanau – getragen und ist gebührenfrei. Der Eingang zum Schlossgartensaal erfolgt über den Schlossgartenzugang Nordstraße in Hanau. Parken im Schulhof ist nicht mehr möglich.

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