Online-Vorträge über Täler im hessischen Spessart

Der Spessart bei Bad Orb.

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Mit der ereignisreichen Geschichte der hessischen Spessarttäler befassen sich zwei Onlinevorträge von Dr. Gerrit Himmelsbach vom Archäologischen Spessartprojekt (ASP) im Juni 2022 jeweils von 18 bis 19.30 Uhr.

Am 20. Juni 2022 steht der Biebergrund und am 27. Juni das Orb- und das Jossatal auf dem Programm. Sie sind Teil einer zwölfteiligen Vortragsreihe in Kooperation mit der Bildungspartner Main-Kinzig GmbH. Sie steht unter dem Motto „Kulturgeschichte der Spessarttäler: Kinzig, Sinn und Main schließen den Spessart ein“. Die Reihe sowie jeder einzelne Vortrag sind für alle interessant konzipiert und werden zudem als Fortbildung für Wander- und Naturparkführer*innen anerkannt, zertifiziert über die Bayerische Wanderakademie und das Archäologische Spessart-Projekt (ASP). Die Zertifikate werden gemeinsam vom ASP und der Bildungspartner Main-Kinzig GmbH ausgestellt. Dieses Zertifikat ist auch für hessische Naturpark- und Wanderführer*innen gültig. Eine Teilnahme ist auch an einzelnen Vorträgen möglich und kostet pro Einzelvortrag 10 Euro. Himmelsbach ist auch Mitglied im Vorstand des Spessartbundes. Anmeldungen sind zu richten an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Einst war der Biebergrund (heute die Gemeinde Biebergemünd) aufgeteilt in einen kurmainzischen Teil an der Mündung mit Kassel und Wirtheim sowie einen rieneckisch-hanauischen Teil im mittleren und oberen Tal der 17 km langen Bieber, heißt es in der Veranstaltungsankündigung. Um Bieber ranke sich eine reiche Bergbautradition auf geologisch abwechslungsreichem Untergrund, der sogar Bieberer Silbertaler hervorbrachte. Dem Ringwall Alteburg bei Kassel werde eine Verbindung zu den Orber Salzquellen nachgesagt. Da es mehrere Herren im Tal gab, habe es immer wieder Auseinandersetzungen, darunter einen krassen Fall von Umweltverschmutzung im 18. Jahrhundert gegeben.

Das Orbtal steht auf seinen elf km vor allem im Zeichen des einzigen Kurortes im Spessart, heißt es weiter. Hier stünden die Themen Jagd und Salzgewinnung im Mittelpunkt. Auf dem Pass in das Tal der Jossa stünde mit der Wegscheide ein historisches Schwergewicht der Neuzeit, das bei vielen Frankfurtern als Schullandheim wohlbekannt sei. Ein weiteres Thema sind die „Perlen der Jossa“, das seien die Orte, die sich entlang der Jossa befinden „und wieder einmal zeigen, dass ein gemeinsames Tal noch lange keine gemeinsame Geschichte bedeutet“. Der Militarismus habe seine Spuren im Tal hinterlassen, der Forst und auch die aussterbende Kunst der traditionellen Spessart-Töpferei.

 

Der Spessart bei Bad Orb.


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