Gelnhausen: Außergewöhnliche Inszenierung auf der Mülldeponie

Unterhaltung

Gegensätzlicher hätten die Partner nicht sein können, um ein aufwendiges Kultursommerprojekt von Timo Kresslein und Harry Wenz in die Tat umzusetzen. So trafen die Musikschule Main-Kinzig und der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft des Main-Kinzig-Kreises zusammen, um im audiovisuellen Projekt „Kunst auf Halde…“, am Samstag, den 13.07.2024, auf der Deponie Gelnhausen-Hailer alle Register an vielfältig musikalischer, sprachlicher und medialer Stilistik durch Bilder und Filme, Musik und Kabarett zu ziehen. Alles begann auf Initiative von Harald Hahn aus dem sehr engagierten Team der Abfallwirtschaft.

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Ein “Feuerwerk für die Sinne“ bezeichnete eine Besucherin das Dargebotene, als 200 Menschen fasziniert nach zweieinhalb Stunden das für viele überraschend neu und doch positiv angenommene sehr beeindruckende Gelände verließen. Zunächst begrüßte die SOS-Streetband mit ihrem ganz eigenen Saxophonsound auf swingende und jazzy-groovende Weise das Publikum in einem lockeren Tune in, in dem nicht nur die Musik sondern auch die Getränke sowie nicht zuletzt die Fotoausstellung der Exponate von Sigrid Dey und Harry Wenz allmählich das Interesse der ständig mehr und mehr werdenden Besucherinnen und Besucher fand, bevor dann das Programm im Fokus in der offenen Halle der Sortierstation am unteren Ende der großzügig dimensionierten Deponie startete.

Nach der Eröffnungspräsentation der Percussion-Formation DRUM’RUM, die zuletzt zum Tanz von Wassim Isber der „Location“ durch das Trommeln auf Müll-Findlingen der Halde alle Ehre machte, kehrte mit dem Vortrag des „Trios Arpa“ um die Harfenistin Finnja Bronold gemeinsam mit dem Gitarristen Christoph Schneider und dem Bassisten Harry Wenz eine unerwartet ruhige, meditative, besinnliche Stimmung ein, die mit Weltmusik aus unterschiedlichen Genres und Nationen eine Ruhe provozierte, die so für ganz Viele an einem Ort der Müllvertretung, der Baggerarbeiten und sonst sehr lauten Maschinen nicht erwartet, aber um so mehr mit großer Begeisterung angenommen wurde.

Ständiger Begleiter im Programm, der Kabarettist und Moderator Herr Mayer aus Langenselbold, der mit Biss und Witz durch das Programm führte, um im weiteren Verlauf auch mit eigenen sprachakrobatischen Beiträgen, Themen und Sichtweisen, die aktueller und zeitgemäßer im Zusammenhang mit der Örtlichkeit nicht sein konnten, seinen Platz im Programm zu finden.

Seine Beiträge waren nicht zuletzt auch musikalisch gestaltet und zwar gemeinsam mit dem Ensemble „das Comitee“ aus Langenselbold. Diese vier Musikerinnen und Musiker begleiteten Herrn Mayer auf eine eingespielte, witzige Art und Weise, traten aber auch selbst in ihrem Part virtuos und abwechslungsreich mit einem unterhaltsamen und zugleich sehr hochwertigen Repertoire aus u. a. solistischen Balladen und gekonnt vorgetragenen Gesangs-Duetten aus den Bereichen, Folk, Gospel und Standards vielseitig ins Rampenlicht der mittlerweile, angesichts der Dämmerung, sinnlich beleuchteten und mit filmischen Bildern von Peter Back und Harry Wenz gestalteten Deponie-Halle. 

Die ganze Inszenierung war „außergewöhnlich, aber vom ersten Moment an sehr ansprechend und beeindruckend“, wie es ein weiterer prominenter Besucher dem sehr umfangreichen Organisations- und Veranstalterteam begeistert noch am Abend mitteilte. 

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