Sturmius Dehm Brennholz GmbH

Der fulminanten Premiere der Operette „Gräfin Mariza“ waren monatelange Proben vorausgegangen, die zu einem bravourösen Gesamtwerk geführt haben. Das begeisterte Publikum feierte die rund 80 Akteure vor, auf und hinter der Bühne mit langanhaltendem Applaus und Standing Ovations.

Schauplatz ist eine fast in Vergessenheit geratenes Landgut, auf dem Gräfin Mariza, zauberhaft gespielt und gesungen von Isabell Schäfer-Fricke, ihre Kindertage verbracht hat. Nun ist sie zur Freude ihres betagten Dieners Tschekko zurückkehrt, um ihre Verlobung zu feiern. Gespielt wird dieser von Nicolas Bachiero, dessen schauspielerisches Talent sich darin zeigt, dass er mit seinen jungen Jahren problemlos einen alten, gebrechlichen Herrn spielt. Die besonderen Schminkkünste von Rita Schäfer haben ihn zudem auch optisch um rund 50 Jahre altern lassen.  

Der stimmgewaltige Chor fungiert in prachtvollen Roben als die „oberen Zehntausend“, die sich darauf freuen, einen besonderen Abend zu erleben. Das Ballett spielt bildhübsche Zigeunerinnen und reizende Varietédamen, die mit flotten Tänzen und einem Hauch Akrobatik glänzen. Die Choreografien stammen von Musical-Darsteller Maik Eckhardt.

Ein besonderes Highlight ist der Kinderchor, der vom Komponisten Emmerich Kálmán vorgesehen ist, jedoch bei Profiinszenierungen meist gestrichen wird. Gesamtleiterin Leonore Kleff war es sehr wichtig, den Kinderchor dabei zu haben und hat darum eigens für die Produktion sing-, spiel- und tanzbegeisterte Kinder gesucht, die mit ihrer Fröhlichkeit das Stück bereichern.

Aufdringliche Verehrer, Verwechslungen, eine geheimnisvolle Weissagung und die große Liebe sind nur einige markante Eckpunkte, die diese Operette beinhaltet. Regisseur Klaus-Dieter Köhler hat das Textbuch bearbeitet und mit den Protagonisten flotte Dialoge erarbeitet. Hinzukommen die weltbekannten Lieder, die ins Ohr und direkt ins Herz gehen. Das Orchester wurde wieder individuell zusammengestellt. Als Konzertmeister fungiert zum wiederholten Mal Christoph Schmidt, der auch als Zigeuner-Primas Berko ins Bühnengeschehen eingebunden ist.

Tassilo, Gutsverwalter und in Wahrheit ein verarmter Graf, wird von Ralph-Peter Hahn verkörpert. Er spielt seine Rolle überzeugend und mit Tiefgang. Das Buffo-Paar, bestehend aus der jungen Komtess Lisa und dem leicht überspannten Baron Zsupan wird an diesem Abend von Romina Jungk und Matthias Setzer (doppelbesetzt von Silke Hilger und Omar Garrido) gekonnt in Szene gesetzt. Für eine besondere Prophezeiung sorgt Manja (doppelbesetzt von Conny Meister), die singende Zigeunerin, die von Claudia Himberg zum Leben erweckt wird. Besonderen Witz bringt auch Baron Populescu in die Handlung, den Christoph Lenz spielt. In weiteren Rollen sind Dorothea Gerdes (doppelbesetzt von Martina Scheld-Fischer) als alte Fürstin Cuddenstein, Thomas Müller-Lühn als ihr Kammerdiener Penizek und Peter Eschelbach als Baron von Liebenberg zu sehen.

Eine rundum gelungene Inszenierung mit aufwendigen Kulissen von Werner Lucius und wunderschönen Kostümen nach den Ideen von Anni Lenz, die zum Ende der Veranstaltung auch von Landrat Thorsten Stolz und Bürgermeister Andreas Bär über alle Maßen gelobt wurde. Sie stellten besonders heraus, dass der Zusammenhalt in der Musical-Familie sich bis in den Zuschauerraum überträgt und beispielgebend für viele andere Lebensbereiche sein sollte.

Im März und April gibt es noch sechs weitere Aufführungstermine in Nidderau und Schöneck. Alle Infos dazu gibt es auf www.leonorekleff.de

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