Am Samstag, 23. Mai, dreht sich am Glauberg zwischen 19 und 24 Uhr alles um Sonne, Mond, Sterne und Planeten.
Zur zweiten Sterngucker-Nacht laden die Keltenwelt am Glauberg und die Sternwarte des Physikalischen Vereins Frankfurt ein. Die Frankfurter Himmelskundler bringen eine Reihe unterschiedlicher Teleskope mit an den Glauberg, um großen und kleinen Sternfreunden einen Blick in den gestirnten Himmel zu ermöglichen. Aber auch die Besucher selbst können mit Ferngläsern oder dem eigenen Fernrohr den nächtlichen Himmel erkunden. Zu Beginn der Veranstaltung ab 19 Uhr wird unser Zentralgestirn, die Sonne, von der Dachterrasse des Museums aus ins Visier genommen. Sonnenflecken, heiße Fackelgebiete, Eruptionen und Protuberanzen in der Sonnenatmosphäre werden mit den eigens dafür konstruierten Sonnenteleskopen sichtbar gemacht. Dazu gibt’s Tipps für die eigene gefahrlose Sonnenbeobachtung.
Mit einsetzender Dämmerung werden die Fernrohre zunächst auf den Mond gerichtet, später kommen die Venus, der Riesenplanet Jupiter sowie gegen Mitternacht der Ringplanet Saturn ins Blickfeld der Instrumente. Bei Dunkelheit schließlich wird versucht, den ein oder anderen - Lichtjahre entfernten - Sternhaufen einzufangen. Aber es geht auch ganz ohne Technik: Wer das faszinierende Firmament über dem Glauberg in der Totalen genießen will, ist bei den speziellen Sternenführungen richtig. Hier werden die aktuellen Sternbilder vorgestellt und Tipps zur Orientierung am Sternhimmel gegeben.
Für Besucher, die mehr über Astronomie erfahren wollen, gibt es ab 20 Uhr Kurzvorträge zu Themen wie die „Himmelsscheibe von Nebra“, „Ferne Welten: Im Reich der Galaxien“ und „Kosmische Nachbarn: Reise durch unser Planetensystem“. In einer Ausstellung werden echte Meteoriten – also Steine aus dem Universum - zu sehen sein, die an verschiedensten Stellen der Welt gefunden wurden. In einer „Kreativ-Ecke“ können astronomische Modelle gebastelt werden, Infotafeln zur Astronomie und ein mechanisches Modell des Planetensystems von Hobbyastronom Jürgen Nagel runden das Programm ab. Selbst wenn das Wetter an diesem Abend der geplanten Beobachtung einen Strich durch die Rechnung machen sollte, bieten sich also gute Möglichkeiten, das eigene astronomische Wissen zu erweitern oder zu vertiefen.
Auch das Museum ist an diesem Abend bis 22 Uhr für Besucher geöffnet, Sternenwelt und Keltenwelt können also gemeinsam erkundet werden. Das Museumsbistro ist an diesem Abend ebenfalls für die Sterngucker geöffnet.
Eintritt
Familie: 10,00 Euro; Erwachsene 5,00 Euro; ermäßigt 3,50 Euro
Kinder unter 6 Jahre: frei
Jeder, der ein Teleskop mitbringt, hat freien Eintritt!
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