Viele Dauerkarten schon restlos vergriffen

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3,37 Milliarden Euro setzten die 18 Teams der 1. Fußball-Bundesliga allein in der Saison 2016/17 um, wie der Ligaverband DFL in seinem "Report 2018" bekannt gab.

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Gegenüber der Vorsaison stieg der Umsatz damit um rund 4 Prozent. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) wuchs sogar um 10,3 Prozent auf 727,1 Millionen Euro.1 Die Zahlen zeigen, dass aus dem Volkssport Fußball längst eine eigene Industrie geworden ist - mit Akteuren, die sich geschickt vermarkten. Fans merken das spätestens beim Kauf von Eintrittskarten oder Fanartikeln, denn die Unterschiede zwischen den Vereinen sind groß. Daher würde sich der ein oder andere über einen 1xbet gutscheincode sicherlich sehr freuen.

++ Dauerkarten sind beim FC Schalke 04 am teuersten, beim VfL Wolfsburg am günstigsten

470.435 Dauerkarten verkauften die 18 Vereine der 1. Fußball-Bundesliga in der Saison 2017/2018 und füllten damit schon 53,5 Prozent ihrer Stadien, bevor das erste Spiel überhaupt angepfiffen wurde. Diese Saison sieht es ähnlich aus. Schon vor Wochen meldeten Vereine wie Eintracht Frankfurt, Fortuna Düsseldorf oder der VfB Stuttgart, Dauerkarten seien restlos vergriffen und bei Traditionsvereinen wie Borussia Dortmund, Borussia Mönchengladbach, dem FC Schalke 04 und Werder Bremen sind Dauerkarten sogar so begehrt, dass sie nur selten in den freien Verkauf gehen.

Dass Angebot und Nachfrage auch beim Fußball den Preis bestimmen, macht ein Vergleich der Dauerkartenpreise deutlich: Während Dauerkarten für die Heimfankurve sonst im Mittel 184,12 Euro kosten, müssen Fans von Borussia Dortmund und des VfB Stuttgart für ein "Jahresabo" vergleichsweise tief in die Tasche greifen: 215 Euro zahlen Dortmund-Fans, wenn sie alle 17 Heimspiele der neuen Saison von der Südkurve aus verfolgen möchten. Genauso viel kostet die Dauerkarte für die Cannstatter Kurve in Stuttgart. Ähnlich teuer ist das Stehplatz-Abo sonst nur bei Hertha BSC Berlin und beim FC Augsburg mit jeweils 199 Euro. Finanzkräftigere Vereine erlauben sich hingegen den "Luxus", Dauerkarten für die Fankurve vergleichsweise preiswert anzubieten: Beim TSG 1899 Hoffenheim zahlen Fans für eine Dauerkarte nur 150 Euro, beim FC Bayern München nur 140 Euro. Und der VfL Wolfsburg, ein hundertprozentiges Tochterunternehmen von VW, öffnet seinen Fans sogar für vergleichsweise "magere" 130 Euro 17 Mal pro Saison die Tore zur Heimfankurve.

Ohnehin ist der Eintritt beim VfL Wolfsburg so günstig wie bei keinem anderen Verein der 1. Fußball-Bundesliga. Während eine Dauerkarte für die zentrale Haupttribüne im Liga-Durchschnitt 684,67 Euro kostet, berechnet der VfL Wolfsburg seinen "Edelfans" nur 400 Euro. Die "Wölfe" liegen damit preislich nicht nur weit unterhalb des Liga-Durchschnitts, sondern unterbieten auch die Preise des zweitgünstigsten Vereins, des FC Augsburg, deutlich: Eine Dauerkarte für die Haupttribühne kostet in Augsburg mit 499 Euro bereits knapp ein Viertel mehr. Am anderen Ende der Preisskala bewegen sich der FC Schalke 04 und der SC Freiburg. Fans von Schalke 04 müssen 776 Euro, Fans von Eintracht Frankfurt 803 Euro und Fans des SC Freiburg müssen sogar satte 865 Euro berappen, wenn sie alle Spiele ihres Teams in der neuen Saison von der Haupttribühne aus verfolgen möchten. Teurer ist keine andere Dauerkarte in der 1. Liga.

Ähnlich stark unterscheiden sich auch die Preise für die Gegentribüne und die dem Heimfanbereich gegenüberliegende Kurve. Dauerkarten für beide Stadionbereiche verkauft der FC Schalke 04 zu Höchstpreisen: Dauerkarten für die Gästekurve kosten sonst im Mittel 375,25 Euro und im günstigsten Fall - beim VfL Wolfsburg - 200 Euro, in Gelsenkirchen hingegen 627,50 Euro. Und auch die Dauerkarte für die zentrale Gegentribüne ist beim FC Schalke 04 besonders teuer: Fans der "Knappen" zahlen 776 Euro für das Sitzplatz-Abo, das sonst im Mittel nur 591,78 Euro und beim VfL Wolfsburg, dem Verein mit den günstigsten Dauerkarten, sogar nur 400 Euro kostet.


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