Vertrauen der Belegschaft erhalten

Unternehmen

Geschäftsführer Dieter Bien von den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ) gratulierte während einer kleinen Feierstunde im Beisein der Betriebsratsmitglieder Belinda Schmidt und Anja Laguardia und der Personalvertreterin Monika Zimpel den neuen Schwerbehindertenvertretern Uta Feick, Karin Ickes und Peter Riedel zu ihrer Wahl.

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Da Peter Riedel die meisten Stimmen der Behindertenbelegschaft erhielt, übernimmt er in der vierjährigen Wahlperiode den Vorsitz des Gremiums. Uta Feick und Karin Ickes sind seine Stellvertreterinnen.

Geschäftsführer Dieter Bien zeigte sich erfreut darüber, dass sich die drei neuen Schwerbehindertenvertreter zur Wahl gestellt und das Vertrauen der Belegschaft erhalten hätten. Der Geschäftsführer wies daraufhin, dass die Alten- und Pflegezentren als Unternehmen verpflichtet seien, auch schwerbehinderten Arbeitnehmern eine Chance zu geben. Das Gesetz sehe vor, dass alle Unternehmen, die im Jahresdurchschnitt mehr als 20 betriebliche Arbeitsplätze zur Verfügung stellen, verpflichtet sind, wenigstens fünf Prozent der Arbeitsplätze mit Schwerbehinderten zu besetzen. Bien: „Neben dieser gesetzlichen Notwendigkeit sehen es die APZ aus sozialer Verantwortung auch als Verpflichtung an, Behinderten diese Chance zu gewähren.“ In den Alten- und Pflegezentren mit fast 1000 Beschäftigten sind über 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schwerbehindert.

Peter Riedel ging auf die Aufgaben der Schwerbehindertenvertretung (SBV) ein. „Wir sehen unsere Aufgabe darin, die besonderen Interessen schwerbehinderter und ihnen gleichgestellter behinderter Beschäftigter wahrzunehmen“, so Riedel. Als Kernpunkt ihrer Arbeit sehen Riedel, Feick und Ickes an, die Eingliederung schwerbehinderter Menschen zu fördern und ihnen beratend und helfend zur Seite zu stehen, ihnen Gesprächsmöglichkeiten anzubieten und sich bei Schwierigkeiten am Arbeitsplatz einzuschalten.

Weitere Aufgabe ist es, Maßnahmen, die den Schwerbehinderten dienen, bei den zuständigen Stellen zu beantragen. Es handelt sich hierbei vor allem um Maßnahmen zur beruflichen Wiedereingliederung und Beschäftigung der schwerbehinderten Menschen. Auch Anregungen und Beschwerden von schwerbehinderten Menschen wollen die Schwerbehindertenvertreter entgegennehmen und ggf. ist durch Verhandlungen mit dem Arbeitgeber auf eine Erledigung hinwirken.

Foto: Dieter Bien (Bildmitte) mit Peter Riedel, Uta Feick und Karin Ickes (vordere Reihe) sowie den Betriebsratsmitgliedern Belinda Schmidt und Anja Laguardia und der Personalvertreterin Monika Zimpel.


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