Kleine Investition, die sich im Rentenalter lohnt

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Es war 2007 eine der größten Rekommunalisierungsaktionen in Hessen, als die Reinigungskräfte, die bisher über ein externes Unternehmen für die Sauberkeit im Klinikum sorgten, die Möglichkeit bekamen, zur Nova Serve GmbH, einer 100%igen Tochtergesellschaft des Klinikums, zu wechseln.

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Das bedeutete damals nicht nur eine Festanstellung bei der Tochtergesellschaft des Klinikums, sondern auch die Option auf eine betriebliche Altersvorsorge durch das Hanau Versorgungswerk. Als Erste der knapp 100 Mitarbeiter, die dieses Angebot damals annahmen, kann Silvia Dillemuth, die bereits seit 1994 als Vorarbeiterin und Desinfektorin arbeitete, jetzt diese Zusatzrente in Anspruch nehmen. Knapp zwölf Jahre hat sie monatlich 1% ihres Bruttogehalts einbezahlt, der Betrieb hat nochmal 3,5% des Bruttogehalts zusätzlich draufgelegt. Mit Beginn ihrer Rente konnte sich die 65-Jährige jetzt zwischen einer monatlichen Zusatzzahlung von knapp 100 Euro zur gesetzlichen Rente oder einer Einmalauszahlung entscheiden. „Ich habe den Kolleginnen und Kollegen immer wieder gesagt ‚Das ist eine kleine Investition, die sich später für uns alle lohnt‘“, sagt die frisch gebackene Rentnerin.

Bereits seit 2004 ist die zusätzliche betriebliche Altersversorgung der Gesellschaften im Konzernverbund der BeteiligungsHolding Hanau (BHG), deren Betriebsrente nicht von der Zusatzversorgungskasse (ZVK) durchgeführt wird, unter dem Dach des „Hanau Versorgungswerks“ (HVW) organisiert. „Diese Rekommunalisierungsaktion ist eins der Dinge aus meinem politischen Leben, auf die ich nachhaltig stolz bin. Ich halte es für besonders wichtig, dass wir als Stadt unseren Teil zur finanziellen Absicherung derjenigen beitragen, die nicht die Spitzengehälter verdienen“, so Oberbürgermeister Claus Kaminsky. Die Betriebsrente kann entweder über eine Direktversicherung, die Pensionskasse oder die Unterstützungskasse durchgeführt werden, Träger sind dabei beim HVW entweder die DBV/AXA Lebensversicherung oder die Sparkassen Finanzgruppe. Thorsten Wies, Geschäftsführer der Nova Serve GmbH, hat 2007 schon die Rückführung der Reinigungskräfte begleitet und die Mitarbeiter in ihrem Entscheidungsprozess unterstützt. „Umso mehr freut es mich, jetzt zu sehen, wie langjährige Mitarbeiter, die sich für uns entschieden haben, auch über den Beruf hinaus von der Aktion profitieren können“, so Wies. Die Mitarbeiter der Nova Serve sind im Klinikum außerdem zuständig für Dienstleistungen in der Speisenversorgung, im hauswirtschaftlichen und (Medizin-)technischen Bereich.

Foto: Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky (links) und der Geschäftsführer der Nova Serve GmbH, Thorsten Wies (rechts), freuen sich mit Rentnerin Silvia Dillemuth (Mitte), die als erste ehemalige Mitarbeiterin der Nova Serve von der betrieblichen Altersvorsorge des Hanau Versorgungswerks profitiert. Quelle: Klinikum Hanau

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