Grenzübergreifender Gedankenaustausch

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Es passiert nicht alle Tage, dass gleich zwei Hauptgeschäftsführer von Industrie- und Handelskammern zu Besuch sind, noch dazu aus unterschiedlichen Bundesländern.

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Umso mehr freute sich Clemens Adam, als er nur wenige Tage vor den Feierlichkeiten zur offiziellen Einweihung seines „Instituts für praxisorientierte Unternehmer“ (IpU) Dr. Gunther Quidde von der IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern und Dr. Andreas Freundt von IHK Aschaffenburg in den neuen Räumlichkeiten begrüßen konnte.

Dass diese Begegnung an der bayerisch-hessischen Grenze, sozusagen grenzübergreifend, stattfand, hat einen Grund: Die Hauptniederlassung des Instituts hat ihren Standort im hessischen Freigericht, die Seminarräume indes befinden sich im bayerischen Alzenau. Und die nahmen die beiden IHK-Chefs genau in Augenschein.

„Wir begrüßen es, wenn sich Unternehmer in der Fort- und Weiterbildung selbst einbringen“, betonte Freundt und verwies damit auf das IpU-Geschäftsmodell. Das Unternehmen hat sich nämlich auf die Wissensvermittlung für Unternehmer und Führungskräfte in kleinen und mittelständischen Betrieben spezialisiert. „Die derzeit 24 Dozenten unserer Seminare, Trainings und Coachings sind selbst Unternehmer und vermitteln nicht nur Theorie, sondern in erster Linie Praxiswissen. Wir verzichten weitgehend auf Lehrbücher und Frontalunterricht“, so IpU-Gründer und -Leiter Adam. Die Themenpalette ist breit und reicht von Vertrieb und Strategie über Marketing und Kommunikation bis hin zu Steuern, Recht und Digitalisierung. „Das Institut ist damit eine wertvolle Ergänzung zum Fort- und Weiterbildungsangebot der IHKs“, urteilte Dr. Gunther Quidde.

Dass die Region fast schon auf ein solches Bildungsangebot gewartet hat, zeigte sich dann drei Tage später auf der Eröffnungsfeier, zu der weit über 100 Gäste kamen. Und das nicht nur, um zu gratulieren, sondern es gab bei Grillspezialitäten und Kuchen jede Menge praxisnahen Input für den betrieblichen Alltag, beispielsweise was Digitalisierung, Gesundheitsmanagement und business-orientierte Rhetorik angeht. Gastredner zur offiziellen Einweihungszeremonie waren der Zweite Bürgermeister der Stadt Alzenau, Helmut Schumacher, und Walter Dressbach für das Wirtschaftsdezernat des Main-Kinzig-Kreises, verantwortlich für das Referat Wirtschaft, Arbeit und digitale Infrastruktur. Beide hoben die Bedeutung von Weiterbildung für Unternehmer, die grenzübergreifende Zusammenarbeit und den Abbau der Bürokratie hervor und freuten sich, dass die Unternehmerschule nun beiden Regionen zu Gute kommen, schließlich arbeiteten viele Menschen aus der Region im Grenzverkehr Hessen/Bayern jeweils im anderen Bundesland. Auch die Arbeitgeber der Region müssen heute für die Herausforderungen der Zukunft gewappnet sein. Ein vielversprechender Auftakt für professionelles Unternehmertum jenseits der Grenze zwischen Hessen und Bayern.

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