Busfahrer: Abstimmung über unbefristete Streiks

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In den stockenden Tarifverhandlungen mit dem Landesverband hessischer Omnibusunternehmer legt ver.di jetzt nach.

Die Gewerkschaft hat eine Urabstimmung unter den betroffenen Busfahrern gestartet. Die Frage lautet, ob sie unbefristeten Streiks zustimmen. Bejahen das mindestens 75 Prozent der befragten Mitglieder unter den privaten Busfahrern, sind unbefristete Streiks möglich, wenn die Tarifverhandlungen gescheitert sind. Mit einem entsprechenden Votum geht ver.di gestärkt in die nunmehr fünfte Runde der Tarifverhandlungen nächste Woche. ver.di-Verhandlungsführer Jochen Koppel: „Die Urabstimmung läuft bis zum 12. November. Dann schauen wir, wie sich die Kolleginnen und Kollegen entscheiden. Das Ergebnis nehmen wir mit in die Verhandlungen. Dann sehen wir, ob sich die Arbeitgeber endlich etwas zufriedenstellender auf uns zu bewegen.“

Die Arbeitgeber hatten in der vierten Runde vergangene Wochen ein Angebot vorgelegt. Demnach soll der Stundenlohn von jetzt 13,50 Euro in vier Schritten in vier Jahren auf 15,10 Euro erhöht werden. Dieses Angebot wies die Tarifkommission als unakzeptabel zurück. ver.di fordert die Erhöhung des Grundgehalts von jetzt 13,50 Euro auf 16,60 Euro die Stunde. Der Urlaub soll auf 30 Tage innerhalb der geforderten 5-Tage-Woche erhöht werden (derzeit sind es 25 Tage). ver.di-Mitglieder sollen zwei zusätzliche Urlaubstage erhalten. Außerdem sollen fahrplanbedingte Pausen/Wendezeiten komplett bezahlt werden.

Die Verhandlungen werden am Donnerstag, den 14.11. in Frankfurt fortgesetzt.

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