Altenzentrum Rodenbach nutzt digitales Pflegebett

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Erfreut zeigte sich die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler (SPD), zugleich Aufsichtsratsvorsitzende der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, dass im Altenzentrum Rodenbach im Bereich der Pflegehilfsmittel die digitale Innovation Einzug gehalten hat.

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Das Altenzentrum Rodenbach nutzt als erste Einrichtung ein neuartiges digitales Pflegebett. Das neue Bett erleichtert die Arbeit des Pflegepersonals und bedeutet mehr Sicherheit und Komfort für die Bewohner, so ist sich Simmler sicher.

Das digitale Bett wird im Wohnbereich 5 (Junge Pflege) bei Menschen mit schweren neurologischen Erkrankungen wie Parkinson oder Schädel-Hirn-Trauma eingesetzt. Im Beisein der Ersten Kreisbeigeordneten Susanne Simmler, des Geschäftsführers Dieter Bien, der Einrichtungsleiterin Myriam Dehne und der stellvertretenden Pflegedienstleiterin Christina Müller, zugleich auch Leiterin des Wohnbereich 5 (Junge Pflege), erläuterte Nils Kornherr, Referent für Digitales, die Vorteile des neuen Pflegebetts vor. Dabei wies er daraufhin, dass „im Laufe der letzten Jahre deutschlandweit mehrere Pilotprojekte abgeschlossen wurden und intelligente Pflegebetten nunmehr technisch ausgereift sind, um in der Praxis eingesetzt zu werden. Dabei ist der Bereich der Sensortechnik im Bereich der Pflegebetten als besondere innovative Weiterentwicklung“.

„So erkennen beim neuen Pflegebett Wiegesensoren eine Aufstehabsicht eines Bewohners und senden vor dem Verlassen des Bettes ein Rufsignal an die Pflegekräfte“, erläuterten die Einrichtungsleiterin Myriam Dehne und die Fachbereichsleiterin im WB 5, Christina Müller, die sich erfreut darüber zeigten, dass das Altenzentrum mit dem ersten neuen digitalen Pflegebett ausgestattet wurde. Müller: „Dadurch können beispielsweise Stürze durch die Pflegekraft verhindert werden.“ Und auch wenn es doch einmal zum Sturz eines Bewohners kommen sollte, wird die Pflegekraft sofort informiert und kann schnell reagieren. Die Daten können über ein Tablett am Bett gespeichert werden. Insgesamt erfreuen sich die Fachkräfte laut Dehne an einer einfachen, intuitiven Bedienung des übersichtlichen LCD Touchcreens, wobei auf verschachtelte Menüs und Beschreibungen verzichtet wurde. Die weitere Nutzung der Sensorik bei der Erfassung weiterer Vitalparameter wie Herzfrequenz, Blutdruck oder Körpertemperatur ist übrigens eine weitere zukünftige Option.

Drei Assistentenz-Systeme am Bett sorgen für schnelle Information der Pflegekräfte und gewährleisten eine sichere Lagerung für den Bewohner. Der Bremsassistent signalisiert, wenn die Bremse nach einem Pflege- oder Reinigungsvorgang nicht wieder festgestellt wurde. Der Assistent für die Höhe des Bettes verständigt das Personal, wenn die eigespeicherte Betthöhe verändert wird. Und der Seitensicherungs-Assistent meldet den Pflegekräften, wenn die Bettensicherung bewusst oder unbewusst deaktiviert wurde.

Für die Bewohner bedeutet der Einsatz des neuen Pflegbettes somit ein Plus an Sicherheit und vor allem auch Komfort. Durch die Übersichtlichkeit der technischen Ausstattung, einer ergonomischen Formgebung und durch ein beleuchtetes Bedienfeld wird der Bewohner in seiner Eigenständigkeit unterstützt. Die in die Bettseite integrierte ausziehbare Mobilisationshilfe für den Aufstehverlauf ist mit einer Funktionstaste zur Bett-Höherverstellung ausgestattet, wodurch der Bewohner mit geringem Aufwand eigenständig aufstehen kann. Im Übrigen bedeutet diese Aufstehmöglichkeit auch eine Entlastung des Pflegepersonals, weil die eigenen Hebekräfte geschont werden.

Geschäftsführer Dieter Bien betonte, dass die neuen Pflegebetten in allen Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren nach und nach angeschafft werden sollen. Geschäftsführer Bien: „Immer wenn ein Bett „abgängig“ bzw. veraltet ist und erneuert werden muss, wird ein solches digitales Pflegebett angeschafft, wobei wir darauf achten, dass immer die neuesten digitalen Erkenntnisse einfließen.“ So wird die im Bau befindliche Einrichtung in Jossgrund-Pfaffenhausen komplett mit den neuesten digitalen Pflegebetten ausgestattet werden.

Foto: Über das neue digitale Pflegebett freuen sich mit der Ersten Kreisbeigeordneten Susanne Simmler (Mitte) und dem Geschäftsführer Dieter Bien (rechts), Myriam Dehne, Christina Müller und Nils Kornherr (von links nach rechts).

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