Nicht wegschauen ist schon eine Hilfe!

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Der heimische Energiedienstleister MainKinzigGas hat auch im Jahr 2019 wieder auf Weihnachtsgeschenke an Kunden und Partner verzichtet und stattdessen diejenigen bedacht, die es tatsächlich benötigen.

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Somit überreichte das Unternehmen kürzlich eine Spende an den Malteser Kinderhospiz- und Familienbegleitdienst Main-Kinzig-Fulda, der sich um Familien mit unheilbar kranken oder verstorbenen Kindern kümmert. “Viele Menschen scheuen den Kontakt mit diesen Familien, weil sie mit dem Thema Sterben nur schwer umgehen können“, sagte Dr. Harald Schmid während der Spendenübergabe. Er ist Botschafter des Hospizdienstes, nutzt seine Bekanntheit als ehemaliger Leichtathlet und mehrfacher Olympiamedaillengewinner, um Hemmnisse abzubauen. „Als Mensch einfach da sein und nicht wegschauen, darum geht es. Nicht mitleiden, sondern mitfühlen. Wenn man sich traut, merkt man schnell, dass es gar nicht so schwer ist.“

Diese Erfahrung machte auch Margit Neiter, eine der 22 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer im Main-Kinzig-Kreis. Als Hospizhelferin ist sie vor Ort, wenn Kinder, Geschwister oder auch Elternteile unheilbar krank oder verstorben sind. “Vor allem die Kinder brauchen eine neutrale Person, mit der sie reden können, um Mama oder Papa nicht noch trauriger zu machen“, erklärt sie. „Und mir persönlich geben diese Gespräche auch unglaublich viel.“ Den Malteser Kinderhospiz- und Familienbegleitdienst gibt es mit seinen beiden Standorten in Gründau und Fulda nun seit fast sieben Jahren und MainKinzigGas fördert das Angebot seit Anbeginn. „Wir wissen Ihre wertvolle Arbeit sehr zu schätzen“, so MainKinzigGas-Geschäftsführer Ottmar Rausch während der Spendenübergabe. “Als verantwortungsbewusstes Unternehmen möchten wir die Menschen der Region unterstützen und Ihr Engagement liegt uns dabei besonders am Herzen.“

Die Arbeit von Kinderhospizdiensten ist nur zu einem Bruchteil über die Leistungen der Krankenkassen zu finanzieren. „Ohne Spenden und zusätzliche Förderung können den Familien solche Dienste nicht angeboten werden“, so Karin Uffelmann, die sich als Fundraising-Referentin des Vereins unter anderem um das Thema Mittelbeschaffung kümmert. „Und nicht nur das“, ergänzt Koordinatorin Ramona Luckhardt. „Auch unsere Trauerangebote müssen entsprechend wirkungsvoll sein – so wie unsere Trostinsel. Und das ist ohne Budget leider nicht möglich.“

Hinter dem neu eingeführten Trauerangebot, der so genannten Trostinsel, verbergen sich eine Kindertrauergruppe, Workshops für Jugendliche und Gesprächsgruppen für Eltern. Ramona Luckhardt: „Die Kinder kochen zum Beispiel gemeinsam das Lieblingsessen der verstorbenen Papas. Und die Jugendlichen gehen entweder gemeinsam mit Lamas spazieren, stellen Seifen her oder trommeln sich den Kummer von der Seele. Eines haben alle Angebote gemeinsam: Die Trauernden reden miteinander. Und wie wir wissen, ist geteiltes Leid nur halbes Leid.“

Für alle, die die Arbeit des Kinderhospiz- und Familienbegleitdiensts unterstützen möchten, hier das Spendenkonto:
Kreissparkasse Gelnhausen
IBAN: DE 96 5075 0094 0000 0299 19
BIC: HELADEF1GEL
Kennwort: Kinderhospizdienst Main-Kinzig-Fulda

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