1.765 Babys: Geburten-Rekord an den Main-Kinzig-Kliniken

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Noch nie wurden an den Main-Kinzig-Kliniken so viele Geburten verzeichnet wie im vergangenen Jahr. Mit 1.765 Babys wurde 2019 ein Rekordwert erzielt und damit der bereits schon gute Wert aus 2018 (1.705 Geburten) noch einmal übertroffen. Bei der Bilanzpressekonferenz konnten Landrat und Aufsichtsratsvorsitzender Thorsten Stolz (SPD) und Geschäftsführer Dieter Bartsch weitere gute Zahlen präsentieren.

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Nachdem 2018 noch ein Zuschuss des Main-Kinzig-Kreises aus Steuergeldern in Höhe von 3,1 Millionen Euro nötig war, um die Kliniken auf Kurs zu halten, wurde im vergangenen Jahr mit 151.200 Euro wieder ein kleines Plus erzielt. Beim Umsatz wurde ein Steigerung von 144 auf 155 Millionen Euro verzeichnet. „Damit sind wir sehr zufrieden“, würden laut Stolz die weiterhin steigenden Patientenzahlen zudem beweisen, dass auch die Bürgerinnen und Bürgern die Leistungen in den beiden Krankenhäusern in Gelnhausen und Schlüchtern gerne in Anspruch nehmen. 2019 wurden stationär oder teilstationär 34.243 Menschen aufgenommen (2018: 33.300), davon 25.905 in Gelnhausen und 8.338 in Schlüchtern. Die Anzahl der ambulanten Patienten ist mit 48.373 (2018: 48.500) nahezu gleichgeblieben, auch bei den ambulanten Operationen ist mit 3.050 nur ein geringer Rückgang zu verzeichnen (2018: 3.200).

Deutlich angestiegen ist hingegen die Anzahl der Mitarbeiter: 2018 waren es noch 2.300, zum Stand vom 5. Juli 2019 wurden bereits 2.480 gezählt. Davon sind 1.733 in Gelnhausen und 747 in Schlüchtern tätig. Die Anzahl der Auszubildenden hat sich um 30 auf 230 erhöht. „Diese Zahlen zeigen, dass sich die Menschen unserer Region in den Main-Kinzig-Kliniken gut aufgehoben fühlen“, ist dies laut Stolz ein Verdienst aller Mitarbeiter. „Trotz der großen Herausforderungen, die die großen Bauprojekte und auch die Rahmenbedingungen mit sich bringen, leisten sie täglich Enormes zum Wohle der Patienten“, habe sich zudem bestätigt, dass die Strategie „Gesunde Kliniken 2020“ und die Investition von 75 Millionen Euro in den vergangenen Jahren sinnvoll gewesen seien. Und Stolz hofft, dass jetzt auch die Diskussion über mögliche Schließungen von Krankenhäusern beendet sind: „Gerade während der Corona-Pandemie hat sich gezeigt, wie wichtig eine medizinische Versorgung in der Fläche ist.“

Was allerdings jetzt schon absehbar ist: Das Coronavirus wird vermutlich deutlichen Einfluss auf die Bilanz der Main-Kinzig-Kliniken für das Jahr 2020 haben. Bis zum 16. März wurde laut Geschäftsführer Dieter Bartsch zwar im Vorjahresvergleich ein Plus von 400 Patienten verzeichnet, mit Beginn des „Lockdowns“ wurden aber auch die Flure und Zimmer in den Krankenhäusern in Gelnhausen und Schlüchtern immer leerer. Die Auslastung war nur noch bei circa 55 bis 60 Prozent, „die davon ausgehenden wirtschaftlichen Auswirkungen sind noch nicht absehbar“, erklärte Bartsch. Aktuell ist in Gelnhausen wieder eine Auslastung von 85 Prozent und in Schlüchtern von circa 75 Prozent erreicht, das Niveau des Vorjahres wird zum Ende des dritten Quartals 2020 erwartet.

Foto: Aufsichtsratsvorsitzender und Landrat Thorsten Stolz (SPD/links) und Geschäftsführer Dieter Bartsch stellten im fast fertigen Erweiterungsbau der Main-Kinzig-Kliniken in Gelnhausen die Bilanz für das Jahr 2019 vor.

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