So erholt sich Ihr Unternehmen schneller von der Pandemie

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Während sich die Regeln in Deutschland langsam wieder lockern, Geschäfte wieder öffnen und Menschen vorsichtig ihre Köpfe aus den Fenstern stecken, ist die COVID-19 Krise doch noch längst nicht vorbei.

Wie aus einer Schockstarre kommt langsam das Leben wieder in Arbeit, Privatleben und Geschäfte. Die letzten Monate werden jedoch nicht einfach so an uns vorübergezogen sein. Denn was sich nun ebenso langsam auch regt, sind die Erkenntnisse darüber, was eigentlich in den vergangenen Monaten mit unserer Wirtschaft passiert ist. Denn hier ist einiges passiert, was uns und die Zukunft der Märkte noch nachhaltig beschäftigen wird. Was eigentlich genau passiert ist und wie wir nun damit umgehen können, damit beschäftigt sich dieser Artikel.

Der Markt stand still und die Unsicherheit nahm zu

Die meisten Geschäfte, Museen, Märkte und Läden waren zu. Viele Menschen waren in der Kurzarbeit oder haben sogar ihren Job verloren, was ein Umdenken in Ausgaben und Finanzen bewirkt hat. Die generelle Unsicherheit des morgen ist auch jetzt noch immer in den Köpfen der Menschen: Was, wenn ich meinen Job verliere? Was, wenn die zweite Welle ausbricht? Impulskäufe beziehen sich heute daher eher auf Toilettenpapier und Nudeln, als auf schicke Accessoires. Doch die all treibende Unsicherheit ist nicht das einzige, was dem Markt durch Corona geschadet hat.

Verdienstausfall und Produktionsengpässe

Viele kleine Läden haben trotz Unterstützung der Länder finanziell sehr gelitten. Mieten mussten weitergezahlt werden, während Einnahmen wegfielen. Künstler und Freiberufler haben es derzeit sogar noch schwerer.

Doch auch Produktionen haben durch die Schließung von internationalen Grenzen wichtige Lieferanten und Kunden verloren oder benötigte Teile konnten nicht geliefert werden, was nun zu Produktionsverzögerungen kommt. Neben der allgegenwärtigen Frage, was eine kluge Entscheidung ist, wieviel gerade produziert werden sollte und wie man Kunden erreichen kann, ist also manches auch vorerst gar nicht mehr möglich, da erst Ersatzteile besorgt, neue Lieferanten gefunden und Prozesse neu etabliert werden müssen. Hinzu kommen veränderte Kundenbeziehungen mit Abstandsregelungen und Co., die auch Museen, Fluggesellschaften und Theater zum Umdenken Post-Corona zwingen.

Gar nicht so einfach - aber auch nicht unmöglich. Hier kommen einige Tipps, wie sich Ihr Unternehmen langsam von der Corona-Krise erholen kann. Und vor allem: Wie Sie sich schon jetzt besser auf die nächste Krise vorbereiten können.

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Die Kundenbeziehungen stärken

Der Bedarf nach Sicherheit ist gefragt. Kunden wollen gerade lieber kein Geld investieren, was sie bei der zweiten Welle vielleicht wieder für Hamsterkäufe oder wegen eines Jobverlustes brauchen könnten. Diese Unsicherheit können wir nicht einfach wegwischen. Verständnis und Zeit sind hier gefragt. Und natürlich eine stabile Kundenbeziehung. Diese können Sie auch in Zeiten von Corona aufbauen, indem Sie verstärkt auf Online Marketing setzen. Überlegen Sie sich, wie Sie Ihre Kunden auch virtuell erreichen und unterstützen können. Setzen Sie nach Wiedereröffnung verstärkt auf persönliche, individuelle Kundenansprache, kleine Goodies und Give-Aways oder andere Dinge, die Ihren Kunden jetzt das Gefühl geben, ein Stück Normalität und Sicherheit kommt zurück. Dies kann vieles sein, angefangen bei der bedruckten Papiertüte als kostenloses Exra für jeden Einkauf, über eine größere Werbeaktion oder einfach ein Kunden-Newsletter mit Rabattaktionen. Natürlich sind auch Werbegeschenke jetzt eine tolle Idee, um Ihre Kunden abzuholen und die Beziehungen wieder zu stärken. Bedruckte Papiertüten für Ihr Geschäft oder andere individuell gestaltbare Werbegeschenke finden Sie auf Maxilia.de

Gehen Sie online

Um Ihre Kunden abzuholen und das Vertrauen zu stärken aber auch, um bei der nächsten Krise besser vorbereitet zu sein, können Sie bereits jetzt aus den Lehren der Corona-Zeit Ihren Nutzen ziehen. Und eine dieser Lehren ist: Wer auch online funktioniert, der hat eine größere Reichweite, mehr Chancen und Möglichkeiten, ist flexibler und kann globaler agieren. Ob Online Shop oder aber die Möglichkeit Ihrem Team die Option Homeoffice und remotes Arbeiten zu bieten - das kommt natürlich auf Ihr Unternehmen an. In beiden Fällen gibt es jedoch gute Gründe, zukünftig digitaler zu denken. Denn wer auch online agieren kann, kann auch mit Fachkräften auf globaler Ebene arbeiten. Sie können Kunden von überall aus erreichen und sind weder von Standortmiete noch von Schließzeiten abhängig. Ein Online Shop bietet Ihnen ein solides zweites Standbein. Aber auch Dienstleister sollten sich jetzt überlegen, was Sie online anbieten können. Eine Einrichtungsberatung über Videocall? Eine therapeutische Sitzung per App? Werden Sie kreativ und finden Sie Ihren ganz eigenen Weg, Kunden und Mitarbeiter auch virtuell weiter zu erreichen.

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Absicherung und fairer, unabhängiger Handel

Eines der größten marktwirtschaftlichen Probleme der Corona-Krise: Die abrupte Pause in der Lieferantenkette. Denn durch Schließung der Grenzen, gesunkene Nachfrage in einigen Gebieten, dafür aber erhöhter Nachfrage in anderen (Masken, Desinfektionsmittel etc.) hat sich natürlich auch die Nachfrage an Produktionwaren verändert. Dies führt zu Engpässen an benötigten Produkten und Materialien aber auch zur Aufdeckung von schlechten Arbeitsbedingungen. In der Textilindustrie blieben beispielsweise asiatische Näherinnen auf der gesamten Produktion sitzen, da größere Textilhersteller in Europa schließen mussten - ein weitreichendes Problem, da für viele Frauen in Asien dies ihr einziges Einkommen ist. Ohne Kurzarbeit und Sozialstaat führt dies zu bedrohten Existenzen und weckt somit in Deutschland erneut das Interesse am fairen Handel, lokalen Produktionen und nachhaltiger Wirtschaft. Diesen Trend zu ignorieren wäre wirtschaftlich fatal, da die Kunden immer mehr darauf drängen, ihre Produkte auf fairem Weg zu erhalten.

Corona bietet neben allen Herausforderungen also auch Chancen, Unternehmen neu zu strukturieren und zukunftsorientierter aufzubauen. Dazu gehört neben einem nachhaltigen, globalen und lokalen Handel auch, sich eine Unabhängigkeit von Lieferanten zu schaffen. Dies kann durch Eigenproduktion geschehen oder aber durch die Verteilung auf mehrere Lieferanten, wodurch das Risiko von Unterbrechungen der Lieferungskette reduziert wird. Bleiben Sie fair und eigenständig, gehen Sie online und schaffen Sie Vertrauen für Kunden und Mitarbeiter - dann haben Sie in der Post-COVID Zeit nichts zu befürchten.

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