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Das ist ein Ergebnis der jüngsten Gesprächsrunde „Wirtschaft braucht Politik“, die die Initiative gemeinsam mit dem Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) ausgerichtet hat. Erste Gespräche dafür laufen bereits. „Das ist ein Dschungel – sowohl auf kommunaler als auch auf Landes- und Bundesebene“, betont Vorstandsmitglied Axel Ebbecke. Dabei seien die Möglichkeiten und Chancen für den Mittelstand riesig. Schließlich gebe es gut und gerne 10.000 verschiedene Förderprogramme. Geld werde aber in den seltensten Fällen abgerufen. „Weil nicht einmal Profis den vollen Überblick haben können.“

Die WI hat eine eigene Fördermittelkommission ins Leben gerufen, die durch das eigens entwickelte Fördermittelmanagement schon einige Unternehmerinnen und Unternehmer bei der Beantragung unterstützt hat. Die Kommission habe auch für 2021 wieder einige interessante Programme ausfindig machen können, die vor allem für Mittelständler relevant seien. Ebbecke sagt: „Unsere Experten von der Wirtschaftsinitiative helfen bei der Beantragung. In einem ersten  Sondierungsgespräch mit der Fördermittelkommission  wird der Fall genau analysiert, danach das weitere Vorgehen festgelegt und dem Mitglied ein passender  Fördermittelmanager zur Seite gestellt.“

Mehrfach sei den Experten dabei aufgefallen, wie umständlich die Antragsstrukturen seien. Das müsse dringend geändert werden, „da sind wir auch schon in Gesprächen mit Landespolitikern, um die Möglichkeiten auszuloten“, sagt Ebbecke. Beim jüngsten Kreis „Wirtschaft braucht Politik“ sei dieses Thema bereits diskutiert worden – jetzt werden die Gespräche vertieft. Ebbecke fordert: „Wir müssen die Prozesse schlanker gestalten, sonst kriegen wir die PS nicht auf die Straße.“ Eine Vereinfachung komme letztlich allen zugute: den Betrieben genauso wie dem Fiskus.

Deshalb appelliert Ebbecke im Namen der Initiative an alle regionalen Unternehmerinnen und Unternehmer: „Sagen Sie den Landespolitikern, dass effiziente Antragsverfahren der Schlüssel für den Erfolg des Mittelstandes sind.“ Nur gemeinsam könne etwas erreicht werden. Die nächste Arbeitssitzung der WI ist am Mittwoch, 21. April, um 18:30 Uhr. Sie findet auf digitalem Weg statt. Nicht nur Mitglieder sind hier willkommen, sondern auch Interessenten. Wer dabei sein will, meldet sich per Mail bei Geschäftsführerin Kerstin Cieslik-Pfeifer unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Die Wirtschaftsinitiative Mittelstand Main-Kinzig besteht seit 2019. Ihr Ziel ist es, die wirtschaftliche Stabilität und Prosperität der hiesigen Unternehmen sicherzustellen und zu fördern sowie den Mittelstand sichtbarer zu machen. Die Zahl der Mitglieder liegt mittlerweile bei mehr als 30. Unter wi-main-kinzig.de gibt es weitere Infos zur Initiative.

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