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Der Graffitikünstler Marcel Bender alias Modes hat vor kurzem zwei Leinwände an die Kinderklinik der Main-Kinzig-Kliniken übergeben, die sich auf beeindruckende Weise in das Gestaltungskonzept „Dschungel“ einfügen.

„Mein größter Antrieb ist es, Wandkonzepte zu kreieren, die faszinieren“, erklärt Bender: „Etwas, das sich in die Umgebung einfügt, diese aufwertet und zum Verweilen einlädt.“ Meist arbeitet er mit fotorealistischen, farbenfrohen Motiven – für die Kinderklinik wählte er einen Amazonas-Frosch und, auf einer etwas kleineren Leinwand, einen Giraffenhalskäfer. Die Idee dahinter: „Die Vielfalt zu zeigen und Tiere abzubilden, die nicht alltäglich sind, die die Kinder also wahrscheinlich noch nicht gesehen haben“, so der Künstler, der mehr als 20 Jahre Erfahrung in der professionellen Wand- und Objekt-Gestaltung besitzt.

Etwa 25 bis 30 Stunden habe er an den Leinwänden gearbeitet, erzählt Bender, der in seiner Kunst eine Möglichkeit sieht, die Kinderklinik nachhaltig zu unterstützen. „Die finanzielle Situation der Kinderkliniken in Deutschland ist sehr schwierig. Da war es für mich nur logisch, hier in der Region meinen Teil dazu beizutragen, für die Kinder ein angenehmes Umfeld zu schaffen.“ Hierfür bedankten sich der Chefarzt Dr. Hans-Ulrich Rhodius und die Kinderkrankenschwester Tanja Johnson, die die schönen Leinwände erfreut entgegen nahmen, im Namen der gesamten Station sehr herzlich.

Foto: Marcel Bender (Mitte) übergibt im Krankenhauspark eine der beiden Leinwände, die von nun an die Kinderstation des Gelnhäuser Krankenhauses zieren.

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