Der CTJ-Meilenstein (CTJ = Vereinigung der Caravaning- und Touristik-Journalisten e.V.) ist eine Auszeichnung für besondere Verdienste um die Förderung und Weiterentwicklung des Caravaning, Camping und Tourismus.
Am 27. Februar 2013 wurde im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung der Reise+Camping Messe Essen die Wohnwagen-Traditionsmarke Tabbert ausgezeichnet. Stellvertretend haben Wim de Pundert, Mehrheitseigner des holländischen Investors HTP Investment B.V., und Wolfgang Speck, Geschäftsführer der Knaus Tabbert GmbH, den begehrten Preis entgegengenommen. Raymond Eckl, Vorsitzender der Vereinigung der Caravaning- und Touristik-Journalisten (CTJ), und Hans-Jürgen Hess würdigten in ihrer Laudatio einen der Pioniere des Caravaning, Alfred Tabbert, der sich als „Don Alfredo“ sehr schnell einen Namen in der Branche machte.
„Kaum ein anderes Unternehmen hat trotz wechselhafter Geschichte seinen Namen so lange mit Qualität und Eleganz in den Köpfen der Konsumenten halten können“, heißt es zur Begründung der Auszeichnung in der offiziellen Pressemitteilung des CTJ. „Es ist mir eine besondere Ehre, als Vertreter der Marke Tabbert, diesen so begehrten Preis des CTJ, der in diesem Jahr zum 30sten Mal vergeben wird, entgegenzunehmen“, sagte Wolfgang Speck bei der Übergabe. „60 Jahre Tabbert, 60 Jahre innovativer Wohnwagenbau, 60 Jahre Trendsetter und Benchmark in Qualität, Funktion und Design: Unter dieser Überschrift steht die heutige Preisverleihung an die Premiummarke Tabbert, unserer wichtigen Säule in der Knaus-Tabbert-Gruppe.“
Angefangen hat Alfred Tabbert 1953 mit seiner Frau Emmy Tabbert und einer Vision: „Caravans für jede Kragenweite“. Die Preise der ersten Fahrzeuge schwankten zwischen 3.000,- und 13.000,- Mark und Namen wie Markgraf, Baroness und Kurfürst deuteten an: „Adel verpflichtet.“ Bereits 1971 verließen 9.300 Caravans die Produktionshallen und 1972 konnte das 50.000 Modell von seinem neuen Besitzer in Empfang genommen werden. Dann beschließt „Don Alfredo“ seine Firma zu verkaufen. Burmah Oil übernimmt zum 1.Januar 1972 für 28 Millionen DM das Unternehmen Tabbert. Als sich Burmah Oil zurückzieht, übernimmt Dr. Gerd Sanman die Geschäftsanteile, kauft noch Wilk dazu und gründet die Tabbert Industrie AG (TIAG). Später sind Knaus und nun der Holländische Investor HTP Investment BV unter Wim de Pundert die neuen Inhaber der Traditionsmarke Tabbert. Alfred Tabbert konnte das alles nicht mehr erleben. 1973 starb er nach einem Herzinfarkt vor seinem Büro in Bad Kissingen.
Die Namen der Fahrzeuge wandeln sich vom Adel zu großen Meistern. Nun heißen die Modelle Puccini, Vivaldi und Da Vinci. Mit dem Grande Puccini fährt purer Luxus am Haken und im neuen Tabbert-Werk in Mottgers, das im Juni seine Tore öffnet, soll die Tradition mit der Moderne eine neue Symbiose eingehen. „Seit dem Tod von Alfred Tabbert Anfang der 70er Jahre wurde die Marke Tabbert und ihre Produkte kontinuierlich weiterentwickelt“, führte Wolfgang Speck in seiner Rede weiter aus. „Design Awards 2008 für den damals wegweisenden Paganini oder im Jahr 2012 für den Grande Puccini sind Bestätigung und Ansporn zugleich, auch zukünftig an den unvergleichlichen Erfolgen der Marke Tabbert anzuknüpfen.“
Alle Meilensteine aus 60 Jahren Tabbert können Sie unter www.tabbert.de ausführlich nachlesen.
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