Der dunkelste Tag in der Geschichte des Bitcoin!?

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Besonders interessant ist am Bitcoin seine hohe Sicherheit. Die alteingesessene und erste Kryptowährung erfreut sich nicht nur großer Beliebtheit, sondern vor allem ihrer hohen Sicherheit.

Sie ist so sicher das es praktisch unmöglich ist Bitcoin zu stehlen, zumindest nicht auf technischer, klassischer Ebene. Natürlich kann ein Hacker jederzeit einen Computer kapern und die entsprechenden Passwörter und Codefragmente mitschreiben wenn man absolut ungeschützt im netz unterwegs ist und sicherlich können auch entsprechend ausgestattete Behörden den Bitcoin weiterhin verfolgen und auch die entsprechenden Transaktionen Personen zuordnen, auch wenn das sicherlich keine so einfache Aufgabe sein mag, wie US Geheimdienste uns das gerne weißmachen wollen.

Doch im allgemeinen gibt es noch größere Gefahren für Kryptowährungen und ähnliches. Ähnliches? Ja genau denn die große Gefahr lauert nicht im russischen Hackerdschungel oder bei amerikanischen Geheimdiensten die allzu gerne alles Aufzeichnen und verfolgen möchten, was in China längst Gang und Gäbe ist erträumen sich amerikanische Geheimdienste schon lange. Die Wahre Gefahr lauert in der Wissenschaft, genauer gesagt in der nächsten Computergeneration. Glücklicherweise ist diese noch ein ganzes Stück weit entfernt, aber dennoch geht die Entwicklung am Quantencomputer immer weiter und es ist damit zu rechnen das wir noch in dieser Dekade mit praktischer Anwendung im großen Maße rechnen dürfen. Aktuell gibt es z.B. in Deutschland lediglich ein zugängliches Quantencomputermodell mit einer sparsamen Monatsmiete von über 11.000 Euro (Spiegel Online berichtete). Dieses Modell mag Funktionsfähig sein und für die industrielle Entwicklung und Nutzun g geeignet aber noch lange keien Gefahr für aktuelle Verschlüsselungen.

Das große Problem liegt nicht in der Verschlüsselung von Bitcoin und anderen Systemen, aber Quantencomputer arbeiten auf einer anderen Ebene der Datenverarbeitung. Das aufbrechen klassischer Verschlüsselungen wie sie derzeit für P2P Verschlüsselungen oder Kryptowährungen eingesetzt werden, wäre für einen halbwegs anständig ausgereiftes Quantencomputersystem nicht einmal ein ernstzunehmendes Hindernis. Der Bitcoincode App wäre ebenfalls kein wirkliches Hindernis. Damit würden die meisten Sicherheitssysteme umgestellt werden müssen auf Quantenverschlüsselung und zeitglich müssten sich auch Besitzer von Kryptowährungen fürchten.

Doch es gibt Licht am Ende des Tunnels, denn noch ist nicht aller Tage Abend und es ist durchaus möglich die Blockchaintechnologie und entsprechende Messenger-, E-Mail- und Datenverschlüsselungssysteme anzupassen, so das sie auch Quantensicher sein werden. Natürlich haben vor allem die Blockchain Technologieen und Unternehmen massive Wettbewerbsvorteile, die entsprechende Quantensicherheit garantieren können. Wie z.B. Cardano Erfinder Hoskins in einem Interview bekannt gab ist es durchaus nicht zu spät sich auf die Zukunft vorzubereiten. Sein Unternehmen mit dem er noch in diesem Jahr an die New Yorker Börse gehen möchte bereitet sich bereits heute intensiv darauf vor entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.

Auch wenn hier natürlich damit zu rechnen ist, das diese Aussagen vermutlich auch einen entsprechenden Werbeeffekt haben sollen, so kann man sich natürlich trotz allem die Frage stellen wie schnell wir mit Problemen in Sachen klassischer Kryptowährungen und Verschlüsselungen rechnen dürfen. Laut Hoskins erreichen wir die Schwelle um 2026. Legen wir nun aber das aktuelle Wachstum z.B. des deutschen Anbieters IBM Zugrunde, die mit ihrem Quantum One den ersten kommerziellen 27 QBit Rechner an den markt gebracht haben kann einem schwindelig werden. IBM kündigte bereits an 2023 mit einem kommerziellen 1.000 QBit System live gehen zu wollen. Das entspricht einem Leistungszuwachs von 3700%, was die bisherige Technologieregel (Verdopplung der Leistung alle 2 Jahre) vollkommen außer Kraft setzt. Dank künstlicher Intelligenz, die schon heute eingesetzt wird um effizientere Computerchips für künstliche Intelligenz zu konstruieren, könnte die Entwicklung auf dem Quantencomputer Segment schneller Fahrt aufnehmen als man vielleicht glauben mag. Hier ist also ein gesundes maß an Vorsicht geboten, aber die Bitcoin Community hat sich bisher ja auch sehr Erfindungsreich gezeigt und dafür gesorgt das Bitcoin sich weiterhin lohnt. Natürlich ist anzunehmen das auch der schwarze Tag in der Geschichte der Verschlüsselungen, zumindest an Bitcoin und Co. vorbeigehen wird als wäre es ein ganz normaler Tag. Die Einzige Frage die sich dann allerdings stellt ist die nach der Umsetzbarkeit des minings, denn dieses könnte sich somit auch auf die Quantenebene verschieben, was die Zahl der aktiven Miner und Blockchainkopieen stark einschränken würde. So oder So, die kommenden Jahre werden entscheidend und vor allem sehr interessant für die gesamte Computer Branche werden.


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