Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

profkoehler_az.jpg

Zunächst wurden dort überwiegend Obduktionen vorgenommen, später kamen die diagnostischen Untersuchungen von Operationspräparaten und Biopsien dazu. Heute wird im Institut für Pathologie das gesamte Spektrum modernster Untersuchungen angeboten: Von der mikroskopischen Diagnostik, über komplexe immunhistochemische Analysen bis hin zu innovativen molekularpathologischen Techniken.

Bereits im Jahr 1805 gab es im damaligen Landkrankenhaus Fulda in der heutigen Busekstraße, eine „Totenkammer“ mit einem "Sezierplatz", der bis in die 1950er Jahre erhalten blieb. Im Jahr 1961 wurde dann am „Städtischen Klinikum Fulda“ ein Pathologisches Institut eingerichtet, dessen Gründungsdirektor Prof. Dr. Friedrich Prinz war. Das Institut war zunächst in den Kellerräumen des Krankenhauses untergebracht. Später erfolgte dann der Umzug in eine Holzbaracke. Nachfolger von Prof. Prinz wurde im Jahr 1972 Prof. Dr. Roland Bässler, der im Jahr 1976 mit dem Pathologischen Institut in das neue Städtische Klinikum umziehen durfte und dort das Institut erheblich vergrößern konnte. Neben der diagnostischen Pathologie wurde im Rahmen von wissenschaftlichen Arbeiten das „Mammaregister“ für Erkrankungen der weiblichen Brust aufgebaut, und zahlreiche Promotionen zum „Dr. med.“ erstellt. Die Durchführung der von Prof. Bässler geleiteten Fachtagungen in Fulda, wie z.B. der Senologie-Tagung (1983), unterstrich eindrucksvoll das große Renommee des Instituts. Auch wurden die diagnostischen Methoden ausgebaut und neben der Obduktionstätigkeit die Untersuchungen an Gewebematerial, wie die histomorphologische und zytologische Diagnostik erweitert und immunhistochemische Untersuchungstechniken neu eingeführt.

Von 1993 bis 2013 führte Prof. Dr. Hartmut Arps das Institut für Pathologie, welches dann nach einer kurzen kommissarischen Interimsphase unter der Leitung von Dr. Wibke Alt seit 01.01.2014 von Prof. Dr. Gabriele Köhler geleitet wird. Seither wird das Institut stetig ausgebaut und modernste Untersuchungstechniken werden etabliert: Hierzu zählt die 2014 eingeführte Molekularpathologie welche aktuell durch die Erweiterung der Next Generation Sequencing (NGS) modernsten Standards erfüllt. Im Rahmen diagnostischer sowie therapeutischer Entscheidungen ist es heutzutage unerlässlich und leitliniengerecht im interdisziplinären Austausch die Befunde des Pathologen einzubeziehen.

Das Institut für Pathologie am Klinikum Fulda untersucht aktuell ca. 16.000 Fälle im Jahr unter Einschluss histologischer sowie zytologischer Untersuchungspräparate. Neben zwei Fachärztinnen und einem Facharzt für Pathologie wird insbesondere das molekularpathologische Labor durch Dipl. Biologin Dr. Verena Böhmer geleitet. Mit einem sehr engagierten, motivierten und hoch kompetenten Team erfolgt die morphologische und molekularpathologische Diagnostik für das Klinikum Fulda sowie weitere externe Einsender.

„Die Pathologie ist heute eine in der Diagnostik und Therapie von Patienten entscheidende Fachrichtung, ohne die beispielsweise eine Tumordiagnose oder Tumortherapie nicht erfolgen kann. Insbesondere die Molekularpathologie eröffnet mit ihren differenzierten und patientenindividuellen Ergebnissen eine neue Dimension der Diagnostik und schafft die Voraussetzungen für eine personalisierte Medizin“, so Priv.-Doz. Dr. Thomas Menzel, Vorstandssprecher am Klinikum Fulda.



PS: Sind Sie bei Facebook? Werden Sie Fan von VORSPRUNG!

Anzeige

online werben

Anzeige

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Fahrrad-Oase 2.0
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

vogler banner

vogler banner

Online Banner 300x250px MoPo 2

ivw logo