Breitband Main-Kinzig GmbH investiert in Netzausbau

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Auch wenn die Breitband Main-Kinzig GmbH mit Hochdruck den Glasfaserausbau bis in die Gebäude vorbereitet, so wird das Bestandsnetz im Sinne der Kunden weiter optimiert.

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Gerade in den Bereichen, wo die Nachfrage besonders hoch ist, mussten teilweise zusätzliche Kapazitäten geschaffen werden. „Wir investieren weiter kontinuierlich in die digitale Infrastruktur, um unserem eigenen Anspruch der flächendeckenden und zuverlässigen Versorgung gerecht zu werden“, sagt Kreisbeigeordneter und Aufsichtsratsvorsitzender Winfried Ottmann (CDU) bei Ortsterminen in Freigericht und Brachttal.

Auch die Auswirkungen der Corona-Pandemie machen sich mit einer höheren Nachfrage nach guten Internetverbindungen bemerkbar. Hier ist das bisherige Netz mit einem hohen Anteil an Kupferleitungen teilweise an die Grenzen gestoßen. Doch darauf hat die Breitband GmbH mit insgesamt 25 Erweiterungen und einer entsprechenden Zahl zusätzlicher Anschlüsse jetzt reagiert. „Mit den neuen Leitungen können wir nun rund 1.700 zusätzliche Kundinnen und Kunden ein zuverlässiges Angebot machen“, erläutert Geschäftsführerin Simone Roth. Schwerpunkte des Ausbaus waren Freigericht und Brachttal, wo sie sich mit den jeweiligen Bürgermeistern Dr. Albrecht Eitz (SPD) und Wolfram Zimmer (CDU) sowie Landrat Thorsten Stolz (SPD) zu „symbolischen Freigaben“ getroffen hatte.

Auch in Ortsteilen von Nidderau, Bad Soden-Salmünster, Biebergemünd, Bruchköbel, Hasselroth, Langenselbold, Linsengericht, Neuberg, Schlüchtern, Schöneck, Sinntal und Wächtersbach wurden zusätzliche Anschlüsse geschaffen. Auch mehrere zusätzliche Verteilerkästen, die sogenannten Multifunktionsgehäuse, mussten aufgestellt werden. Rund 120.000 Euro hat die kreiseigene Breitband GmbH dafür investiert. „Wir freuen uns über den weiterhin hohen Bedarf, den wir gerne bedienen. Mir ist es wichtig, dass wir neben unserem Großprojekt, den FTTH-Ausbau, auch durch Optimierungen und Erweiterungen unseres Bestandsnetzes, den Bürgerinnen und Bürgern eine gute Anbindung ermöglichen“, betonte Landrat Thorsten Stolz in Freigericht und Brachttal.

Mit dieser fortlaufenden Pflege des Bestandsnetzes werde sichergestellt, dass stabile Bandbreiten von bis zu 50 Mbit zur Verfügung stehen. In Freigericht und Hasselroth sind sogar bis zu 100 Mbit möglich. Mit dem geplanten Glasfaserausbau bis in die Gebäude (FTTH) wird die Leistungsfähigkeit dann bis in den Gigabitbereich steigen. Das auf fünf Jahre angelegte Projekt soll nach Auskunft von Geschäftsführerin Simone Roth im kommenden Jahr konkret beginnen. Aktuell laufen die planerischen und organisatorischen Vorbereitungen.

Fotos:  Ortstermine in Brachttal und Freigericht mit den jeweiligen Bürgermeistern Dr. Albrecht Eitz und Wolfram Zimmer, Ortsvorsteher (Schlierbach) Alexander Potsis sowie Landrat Thorsten Stolz, dem Kreisbeigeordneten Winfried Ottmann und Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth.



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