Spessart Tourismus stellt die Weichen für die Zukunft

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Anna-Lena Kröckel lebt in Gelnhausen und arbeitet für ODW Elektrik in Steinau. Das international im Automotive Bereich tätige Unternehmen verfügt auch über einen Standort in Mexiko, dort lebte die Botschafterin eineinhalb Jahre.

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Zurück in Gelnhausen kann sie aus ihrem Homeoffice mit den weltweiten Standorten von ODW kommunizieren und gleichzeitig die Vorzüge des Main-Kinzig-Kreis genießen.

Luis Klostermann, der als Social Media Manager bei Engelbert Strauss in Biebergemünd arbeitet, ist aus Kassel nach Bad Soden-Salmünster gezogen. Er wollte nach dem Studium „aufs Land“, dort kann er auch seinem Hobby, dem Mountainbikefahren, am liebsten auf dem Flowtrail Bad Orb, nachgehen. Georg Heilein lebt mit seiner Familie in Langenselbold. Der Familienvater arbeitet als Verkaufsleiter bei LIDL in Erlensee und schätzt das familienfreundliche Wohnumfeld in seiner Heimatstadt.

„Die Fachkräftekampagne mit den Botschaftern kommt genau zum richtigen Zeitpunkt“ ist sich der Hauptgeschäftsführer der IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern, Dr. Gunther Quidde, sicher. „Im letzten Jahr hatte sich die erste Kampagne der Spessart Tourismus und Marketing auf die Themen „Wohnen und Leben“ im Main-Kinzig-Kreis fokussiert, das Thema Fachkräfte ist aber inzwischen wieder eine der dringendsten Herausforderungen in den Unternehmen wie wir aus eigenen Untersuchungen wissen“.

Die aktuelle Kampagne mit den drei Botschaftern als Hauptakteure wird gerade vorbereitet und richtet sich an Hochschul- und Berufsschulabgänger, die erste Berufserfahrung, möglichst im Main-Kinzig-Kreis, sammeln wollen. Neben Social Media Posts ist eine Guerilla Marketing Aktion an Hochschulen, ein Speed-Dating mit Unternehmen und eine kleine Broschüre geplant. „Wichtig ist die Kooperation mit Unternehmen, die – so das Feedback in einer Befragung – sich Informationen über die Attraktivität des Arbeits-, Lebens- und Wohnraum Main-Kinzig-Kreis wünschen, die sie dann mit den Stellenausschreibungen verknüpfen können“ so berichtet der Geschäftsführer der Spessart Tourismus und Marketing GmbH Bernhard Mosbacher.

Die fortschreitende Digitalisierung fordert auch in der Destination Spessart ihr Tribut: mit einer Datenbank für das Erfassen von Daten wie Bildern, Beschreibungen von Sehenswürdigkeiten etc. in einem einheitlichen Format ist die Grundlage für eine größere digitale Reichweite des hessischen Spessart geschaffen. So können diese Daten auf der Landesebene in dem neu geschaffenen „Hessen-Hub“ und auf Bundesebene ausgespielt werden. Auch Orte im Main-Kinzig-Kreis können sich diesem Projekt anschließen, erste Pilotkommunen wie Wächtersbach und Bad Soden-Salmünster sind im Gespräch. Damit verbunden ist auch ein Relaunch der Website im Sommer des Jahres.

Die Website spessart-tourismus.de wird immer beliebter: Hauptthema im vergangenen Sommer und Herbst war – wenig überraschend – das Thema Wandern: „die vom Naturpark neu geschaffenen Spessartspuren sind ein richtiger Magnet“ freut sich die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler, die gleichzeitig Vorsitzende des Naturpark Zweckverbandes ist.
„Das im Herbst erschiene Wanderbooklet mit den Spessartspuren, Spessartfährten und dem Spessartbogen, das aufgrund der großen Nachfrage schon ausverkauft ist, wird im Frühjahr nachgedruckt in aktualisierter Fassung mit allen Spessartspuren“ erklärt Bernhard Mosbacher.

Nachhaltigkeit ist eines der wichtigen Zukunftsthemen: Die Spessart Tourismus und Marketing ist aktuell dabei, sich als erste hessische Destination als nachhaltiges Reiseziel zu zertifizieren. Dabei werden die verschiedensten Bereiche der drei Dimensionen der Nachhaltigkeit beleuchtet und Leistungsträger gesucht, die sich ebenfalls an diesen Prozess anschließen möchten. Außerdem ist eine enge Verzahnung mit dem Forschungsprojekt „NaTourHuKi“ (Nachhaltiges Tourismuskonzept für Hanau und das Kinzigtal im Kontext des Regionalpark Rhein-Main) sowie der Ökomodellregion Main-Kinzig-Kreis geplant.

Abschließend kommt Mosbacher nochmals auf die aktuelle Lage zu sprechen: „Nach zwei schwierigen Jahren für die Branche erhoffen wir uns jetzt, dass die sich schon im letzten Sommer abzeichnende, wachsende Nachfrage nach aktiver Naturerholung sich weiter verstetigt. Hier können wir mit dem Spessart punkten. Schon die Vorjahreszahlen zeigen einen Trend nach oben. Susanne Simmler, Vorsitzende des hessischen Tourismusverbands (HTV) schließt sich an: „Uns ist bewusst, dass es weitere aktuelle Herausforderungen gibt: Fachkräftemangel gerade in der Gastronomie und Hotellerie und die aktuelle Flüchtlingssituation, in der sich eine große Hilfsbereitschaft von Unterkunftsbetreibern zeigt.“


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