Umicore: Umsatz um zwei Prozent zurück gegangen

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Der Umsatz von Umicore sank im ersten Quartal 2013 um 2% bei anhaltend schwierigen Marktbedingungen in vielen Endmärkten des Unternehmens.

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Dies galt insbesondere in Europa, wo sowohl der Maschinen- und Anlagebau als auch die Automobilindustrie einen schwierigen Start in das neue Jahr erlebten. In Bezug auf die Entwicklung der Umicore-Geschäftsfelder erzielten die Bereiche Performance Materials und Recycling niedrigere Umsätze, dagegen konnten in den Bereichen Catalysis und Energy Materials stabile bzw. leicht steigende Umsätze verzeichnet werden.

Die Gewinnspannen im ersten Quartal wurden sowohl durch negative Entwicklungen im Produktmix und der regionalen Verteilung, als auch durch die Folgen niedrigerer Preise für bestimmte Metalle im Bereich der Recyclingaktivitäten belastet. Im Fokus des Managements stehen weiterhin Maßnahmen zur Kostensenkung sowie Preiserhöhungen, um die Auswirkungen der ungünstigen Marktbedingungen zu entschärfen. 

Der Cashflow ist weiterhin höchst positiv und die Netto-Finanzschulden reduzierten sich auf deutlich weniger als € 200 Millionen. Investitionen, die Umicores langfristige Wachstumsziele unterstützen, werden weiterhin mit Nachdruck verfolgt. Wie bereits angekündigt, hat Umicore damit begonnen, eigene Aktien zurückzukaufen. Bis zum 26. April wurden 377.380 Aktien zurückgekauft, dies entspricht 0,3% der ausgegebenen Aktien. Umicore hält damit am 26. April 8.244.306 eigene Aktien, dies entspricht 6,9% der ausgegebenen Aktien.  

Angesichts der Nachfrage im ersten Quartal, der geringen Wahrscheinlichkeit einer kurzfristigen Verbesserung der Marktbedingungen und höheren Kosten durch Abschreibungen wird der um Sondereinflüsse bereinigte EBIT am Ende des Jahres voraussichtlich zwischen € 300 Millionen und € 330 Millionen liegen.

Marc Grynberg, CEO von Umicore, erklärte: "Die Trends, die in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres begonnen haben, setzen sich im ersten Quartal 2013 fort und es gibt derzeit keine Anzeichen dafür, dass ein wirtschaftlicher Aufschwung vor Ende des Jahres stattfindet. Um unsere Margen zu schützen, werden wir weiterhin selektive Kostensenkungsmaßnahmen durchführen sowie die Preise erhöhen, um einen angemessenen Gegenwert für die Funktionalitäten und technische Leistungsfähigkeit unserer Materialien und Dienstleistungen zu erhalten. Unsere langfristigen Wachstumsziele bleiben unberührt und es gibt eine Reihe von Investitionsprojekten, die in den nächsten Monaten realisiert werden."


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