Dieser Kernsatz gehört seit Mitte der 90er Jahre zum Leitbild einer aktiven Arbeitsmarktpolitik im Main-Kinzig-Kreis. Im Zuge dieser Entwicklung kam es bereits im Jahre 1996 auf Initiative des damaligen Sozialdezernenten und späteren Landrates Erich Pipa unter dem Arbeitstitel „Neue Wege in der Sozialpolitik“ zu einer arbeitsmarktpolitischen und richtungsweisenden Reform auf kommunaler Ebene. Und damit hatte auch das damalige Berufsbildungszentrum BBZ des Main-Kinzig-Kreises eine neue und erfolgversprechende Zweckbestimmung. Erich Pipa erkannte bundesweit als einer der ersten Kommunalpolitiker die Möglichkeit einer aktiven Sozialpolitik durch das Prinzip des „Förderns und Forderns“. Er scheute sich nicht vor der kommunalen Verantwortung, denn wer kannte die regionalen Besonderheiten und Bedürfnisse des Arbeitsmarktes besser als die Verantwortlichen und Mitarbeitenden vor Ort. Erich Pipa war ein Wegbereiter für die erfolgreiche Durchsetzung der Forderung, dass die Betreuung, Qualifikation und Vermittlung langzeitarbeitsloser Menschen in die Verantwortung der Kommunen gehöre.

Die heutigen Strukturen mit dem „Kommunalen Center für Arbeit“ als „Anstalt des öffentlichen Rechts“ (KCA) und dem gemeinnützigen Bildungsträger für Arbeit, Qualifizierung und Ausbildung (aQa) gehen auf die Vision und die aktive Gestaltung Erich Pipas zurück. Ca. 30.000 Menschen im Main-Kinzig-Kreis werden jährlich durch KCA bzw. aQa erfolgreich begleitet. Mit großer Trauer und Bestürzung haben KCA und aQa die Nachricht vom Tode ihres „Gründervaters“, Sozialdezernenten und Landrates a.D. aufgenommen. Vorstand und Geschäftsführung nebst den Mitarbeitendenvertretungen von KCA und aQa werden Erich Pipa ein ehrendes Andenken bewahren.


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