Es gestaltet in vielen Bereichen unseren Alltag. Gleichzeitig rückt in der digitalen Medienwelt das Thema Informationssicherheit mit seinen vielfältigen Herausforderungen immer weiter in den Fokus. Mit dem Ziel, die Anwender für eine sichere IT-Nutzung zu sensibilisieren, haben die Kreiswerke Main-Kinzig im Rahmen ihrer Zusammenarbeit mit dem Hessen CyberCompetenceCenter (Hessen3C) – angesiedelt beim hessischen Innenministerium - eine digitale Aufklärungskampagne durchgeführt.

„Nutzen und Gefahren im Web liegen nahe beieinander“, so die einleitenden Worte des Kreiswerke-Geschäftsführers Oliver Habekost zu den beiden Veranstaltungen, die der Regionalversorger sowohl für seine eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wie auch als Partner „Kommunale IT und Security“ für die Kommunen im Main-Kinzig-Kreis durchgeführt hatte. Gerade in der aktuellen weltpolitischen Lage seien es neben den technischen IT-Schutzmechanismen vor allem die IT-Anwenderinnen und Anwender, die durch ihr achtsames Agieren in der Medienwelt eine wichtige IT-Verteidigungslinie bildeten. „Ganz besonders lukrative Angriffsziele für Cyber-Attacken stellen die Betreiber kritischer Infrastrukturen (KRITIS) dar“, so Habekost. Schließlich treffe man hier mit einem Angriff die Gesellschaft sowie die öffentliche Sicherheit und Ordnung. Eine sorgfältige und lückenlose Absicherung der KRITIS-Systeme habe deshalb Priorität.

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Foto (von links): Kreiswerke-Geschäftsführer Oliver Habekost, Referent Markus Wortmann M. A. sowie IT-Teamleiter Sascha Kling am Firmensitz der Kreiswerke Main-Kinzig.

„Cyberkriminelle haben die Welt des Internets für sich entdeckt und versuchen, über die "Schwachstelle Mensch" einen Image- beziehungsweise finanziellen Schaden für die jeweiligen Zielgruppen zu realisieren“, erläutert Sascha Kling, Teamleiter IT bei der Kreiswerken Main-Kinzig und Organisator der Veranstaltung, die Situation. Dass den Usern eine gewisse Bedrohungslage über die Welt der Medien bewusst sei, zeige die Resonanz auf die Veranstaltung: „Das Interesse war nicht nur innerhalb der Kreiswerke-Belegschaft beachtlich, sondern auch bei den Kommunen des Main-Kinzig-Kreises. Allein von dort lagen uns mehr als 350 Anmeldungen vor“, freut sich Kling.

Das Land Hessen sei mit seinem CyberCompetenceCenter (Hessen3C) bundesweit Vorreiter auf dem Gebiet der Cyberkriminalität. Die Aufklärung über mögliche Gefahren im Internet, die Unterstützung bei der Bekämpfung von Cybercrime und das frühzeitige Erkennen von aktuellen Kriminalitätsphänomenen im Netz sind hier eine Kernkompetenz. „Der Fachbereich Cybersecurity ist zudem erster Ansprechpartner bei Sicherheitsvorfällen seitens der Kommunalverwaltungen“, erklärt Kling. Die Kooperation der Kreiswerke Main-Kinzig mit dem Hessen 3C sei noch recht neu. Er betont: „Unserem Referenten, Erstem Kriminalhauptkommissar Markus Wortmann M. A., Fachbereich Beratung & Prävention beim Hessischen Innenministerium, ist es mit seinem Fachwissen und seiner Praxiserfahrung ad hoc gelungen, die volle Aufmerksamkeit der Zuhörerinnen und Zuhörer zu gewinnen.“

Über 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Regionalversorgers hatten sich zu der Kreiswerke-internen Onlineveranstaltung eingewählt, als Wortmann per Videoübertragung live aus dem Streaming-Raum der Kreiswerke zu folgenden Schwerpunkt-Themen referierte: Einrichtung der Meldestelle #HessenGegenHetze – der Plattform gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Hetze im Netz, Tatort Internet - Schwachstelle Mensch, Sicherheit im Home-Office, Identitäts- und Datendiebstahl, Phishing und Ransomware – alles gespickt mit aktuellen Betrugsphänomenen, und zuletzt Ansprechpartner und Hilfen.

„Aktive Präventionsarbeit kann nur in einem sich selbst verstärkenden Netzwerk funktionieren. Gemeinsam haben wir in Sachen IT-Sicherheit einen wertvollen Beitrag geleistet, der zudem Nachhaltigkeit in der Sache verspricht“, zieht Referent Markus Wortmann die Klammer um die Veranstaltung. „Die Sensibilisierung war ein voller Erfolg! Wir bleiben wachsam und planen weitere Aktivitäten mit dem Hessen3C als Partner“, verrät Sascha Kling abschließend.

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Foto: Referent Markus Wortmann M. A. im Streaming-Raum der Kreiswerke Main-Kinzig.


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