Tag der Pflegenden: Verbesserungen in der Branche gefordert

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Um der Pflegebranche eine Stimme zu geben, trafen sich zahlreiche Pflegekräfte und Pflegeschüler*innen vor der Unternehmenszentrale der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, dem größten kommunalen Anbieter stationärer Pflege in der Region. Anlass war der internationale Tag der Pflegenden, der jährlich am 12. Mai begangen wird. Er erinnert damit an den Geburtstag von Florence Nightingale, der Pionierin der modernen Krankenpflege.

Gerade in den vergangenen Jahren der Pandemie wurde deutlich, welche immense Bedeutung der Pflegeberuf für unsere Gesellschaft hat. Beifall, lobende Worte und Dank für den enormen Einsatz der Pflegekräfte ließen die Hoffnung aufkommen, dass der Pflegeberuf endlich die Anerkennung in unserer Gesellschaft erhält, die er verdient. „Mit Blick auf unseren beruflichen Einsatz in den zwei Jahren Corona-Pandemie sollte man eigentlich erwarten, dass die richtigen Schlussfolgerungen gezogen sind. Dass für Pflegepersonen und all die anderen wichtigen Berufsgruppen in den Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern spürbare und nachhaltige Entlastung auf den Weg gebracht worden wären. Doch die Realität sieht anders aus“, so Anette Hergel, Ver.di Gewerkschafts-Sekretärin für den Bereich Pflege. “Das Klatschen während der Pandemie hat gutgetan, aber dabei ist es bislang geblieben. Und damit werden wir uns nicht abfinden. Wir wollen endlich gute Arbeitsbedingungen und gesetzliche Vorschriften für eine bedarfsgerechte Personalausstattung“, forderte sie unter anderem.

Monika Zimpel, Leiterin des Geschäftsbereiches Personal und Mitglied der Unternehmensleitung, stimmte dem zu. „Gerade in Anbetracht der manchmal schwierigen Rahmenbedingungen, möchte ich Ihnen umso mehr für Ihren unermüdlichen Einsatz danken. Sie sind die Säulen unseres Unternehmens.“

„Mit einem kleinen Präsent, das heute in unseren 12 Einrichtungen an alle Mitarbeiter*innen übergeben wurde, möchten wir unseren Dank zum Ausdruck bringen“, so Tobias Jäger, Betriebsratsvorsitzender des kreiseigenen Unternehmens. Gemeinsam mit Geschäftsführer Reinhold Walz fordert er abschließend: „Gute Pflege benötigt gute Rahmenbedingungen! Im Rahmen unserer Möglichkeiten unternehmen wir alles was möglich ist, um gute Arbeitsbedingungen zu schaffen. Aber unsere Mittel sind begrenzt, die Bundespolitik ist nun an der Reihe, dem Pflegeberuf die Wertigkeit zu vermitteln, die er verdient.“

tagderpflegeapz az

Mit Transparenten und Plakaten fordern Pflegemitarbeiter*innen und –schülerinnen die Verantwortlichen, dem Pflegeberuf die verdiente Wertigkeit zukommen zu lassen.


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