Besucher erkunden das Konzernarchiv von Evonik

Blick in die Geschichte von Evonik: Konzernarchivarin Andrea Hohmeyer, 3. v. r., zeigte den interessierten Besuchern das wertvolle Gedächtnis des Unternehmens. Foto: Evonik Industries

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Mehr als sieben Kilometer Akten – so viel umfasst der Bestand des Evonik Konzernarchivs. Hinzu kommen unzählige Druckschriften, Plakate und Objekte sowie etwa 200.000 Fotos und Dias.

Von dieser beeindruckenden Menge an Zeitzeugnissen konnten sich die Besucher einer öffentlichen Führung im Konzernarchiv von Evonik im Industriepark Wolfgang überzeugen.

Es besteht seit mehr als 70 Jahren und dokumentiert 170 Jahre deutsche Chemie- und Industriegeschichte. Damit ist es das wertvolle Gedächtnis des Unternehmens. Wie wichtig es ist, langfristig relevante Unterlagen zu sichern und sie mit moderner Archivtechnologie für den Konzern nutzbar zu machen, unterstrich Dr. Andrea Hohmeyer beim Rundgang mit den Besuchern. Um zu zeigen, dass ein Konzernarchiv weit mehr als ein Hort zahlloser Aktenordner ist, hatte die Archivleiterin die größten Kostbarkeiten aus dem Bestand bereitgelegt, darunter Urkunden aus dem 15. Jahrhundert, ein großer Frankfurter Stadtplan aus dem 16. Jahrhundert, die Gründungsunterlagen der Degussa von 1873 und ein Gästebuch mit der Unterschrift von Diana, Princess of Wales.

Zum Portfolio des Konzernarchivs zählen, neben der eigentlichen Archivarbeit, auch Publikationen sowie die Konzeption und Umsetzung von Ausstellungen, wie etwa „VerSIErt. Frauen machen Geschichte bei Evonik", die an zahlreichen deutschen Standorten, aber auch im Europäischen Parlament in Brüssel zu sehen war. Ein weiteres Highlight der Archivarbeit stellte 2020 das Buch „Menschen machen Mitbestimmung“ anlässlich des 100. Jubiläums des ersten deutschen Betriebsrätegesetzes dar.

Die enorme Bedeutung des Archivbestandes erkannte auch die Bundesrepublik und stellte ihn 2009 unter Kulturgutschutz. Damit ist dieses Gedächtnis nicht nur für Evonik von hohem Wert, sondern darüber hinaus für ganz Deutschland.

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Blick in die Geschichte von Evonik: Konzernarchivarin Andrea Hohmeyer, 3. v. r., zeigte den interessierten Besuchern das wertvolle Gedächtnis des Unternehmens. Foto: Evonik Industries


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